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Fünf Musiker mit Leib, Seele und Humor

Steintor-Vorstadt Fünf Musiker mit Leib, Seele und Humor

Les Bummms Boys waren am Donnerstag zur siebenten Ausgabe des OZ-Studios gekommen / Es wurde ein Abend mit Musik, Talk und viel Spaß

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Bestens eingespielte Boys: Sebastian Powilleit, Martin Becker, Tom Ludwig, Erik Weyer und Stephan Engelstädter (v.l.).

Steintor-Vorstadt. Ins OZ-Studio waren sie in ihrer aktuellen Besetzung gekommen: Les Bummms Boys — das sind Stephan Engelstädter (Gitarre, Gesang), Sebastian Powilleit (Bass, Gesang), Tom Ludwig (Schlagzeug, Perkussion) sowie Martin Becker (Saxophon) und Erik Weyer (Posaune). Innerhalb der Veranstaltungsreihe OZ-Studio stellte sie sich den Fragen von OZ-Chefredakteur Andreas Ebel und Kulturchef Michael Meyer — in der mittlerweile siebenten Ausgabe der Reihe schon eine kleine Tradition. Auch das Publikum wurde wie immer in die Fragerunde einbezogen.

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Les Bummms Boys waren am Donnerstag zur siebenten Ausgabe des OZ-Studios gekommen / Es wurde ein Abend mit Musik, Talk und viel Spaß

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Zum Warmwerden spielten die Musiker zwei Songs, darunter ihr beliebtes „Eisprung“-Lied — schon da wurde klar, dass die Musiker nicht nur eine gut eingespielte Band sind, auch dass sie Humor haben.

Das zeigte sich auch im Gespräch, als Andreas Ebel erstmal nach der Bedeutung des Bandnamens fragte. Les Bumms Boys entstand aus einer Laune und aus einer Notwendigkeit heraus, als sich nämlich herausstellte, dass der bisherige Name Rohkost schon anderweitig vergeben war. So ergab sich der neue Bandname recht spontan, das französische „Les“ wurde hinzugefügt, „damit wir auch in Hotels spielen können“, erklärte Stephan Engelstädter.

Und das ist es auch, was die Band möchte: spielen. Vor rund zehn Jahren haben sich die Musiker zuammengefunden, nach und nach erweiterten sie ihr Repertoire und der Tourkalender füllte sich. Heute kann die Band von den Auftritten leben, nur bei den hinzugekommenen Bläsern gibt‘s noch Jobs neben der Musik. Dabei gilt es immer, die Balance zu halten zwischen dem eigenem Repertoire und den nachgespielten Songs, wie sie auf Tanzveranstaltungen gefragt sind. „Wir sind nicht so der Dienstleister“, sagte Bassist Sebastian Powilleit leichthin, was aber den Anspruch der Musiker deutlich macht: Sie wollen mit eigenen Songs wahrgenommen werden. Dennoch gibt es keinerlei Berührungsängste. Die Les Bumms Boys scheuen sich aber nicht, alle möglichen Auftrittsmöglichkeiten wahrzunehmen — sie spielen auch auf Hochzeiten, in Kindergärten, in Altenheimen oder zum Tanz.

Zwischen den Gesprächen servierten die Musiker immer wieder ein paar Stücke und zeigten damit, was sie draufhaben: flockiger und tanzbarer Deutschpop mit witzigen Texten, die Zeilen wie diese bereit halten: „Hätte die Queen Eier, wär sie King.“ Und wie verschworen die fünf Musiker inzwischen sind, erwies sich, als die Frage aus dem Publikum kam, ob ein handwerklich besserer Musiker ein Bandmitglied ersetzen könne. Nee, eher nicht. „Eine Band ist eine Mischung aus Unternehmen und Beziehung“ — so sehen sich die Musiker. Im nächsten Herbst erscheint ein neues Album der Les Bummms Boys, daran orientieren sich die Pläne der Musiker. „Wir wollen dann in neuen Städten spielen“, sagte Stephan Engelstädter, „auch Videos machen, da kommt einiges zusammen.“

Am Donnerstagabend erfuhr das Publikum viel über das Musikerleben und bekam dazu ein kleines Privatkonzert der Les Bumms Boys. Der Humor der Musiker übertrug sich auf das Publikum. Der Ausblick: „Wir wollen auch im Rentenalter noch musizieren“, verspricht Sebastian Powilleit.

Von Thorsten Czarkowski

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