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Burgenbau im Wandel der Zeit

Die Seebäder rund um Warnemünde eröffnen dieses Wochenende die Badesaison mit Strandburgen-Wettbewerben. Eine schöne Tradition. Im wirklichen Strandleben ist diesen Bauwerken nur ein kurzes Dasein bestimmt. Meist mühevoll von Eltern unter rigider Bauleitung ihrer Kinder errichtet, werden sie bald Opfer der Wellen. Oder plattgetreten. Dabei hat der Burgenbau durchaus Geschichte. Strandgänger meines Alters mussten früher bei jedem Strandbesuch eine Burg bauen: einen Wall aus Sand, Mindestdurchmesser zwei Meter, als quasi privates Strandareal, das nur von der Familie betreten werden durfte. Das mussten wir so machen, denn unsere Urlaubsgäste aus dem Süden taten es auch. Sie kennzeichneten ihre Burgen immer mit Schriftzügen aus Muscheln: „Grüße aus Karl-Marx-Stadt — Belegt bis “

— gefolgt von einem Datum kurz vor Silvester. Heute haben es Strandgänger leichter. Sie werfen ihre „Wurf-Strandmuschel“ in den Sand und platzieren einen Bierkasten im Spülsaum. Fertig.

OZ

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