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Gebühren sinken: Die Müllabfuhr wird billiger

Bad Doberan/Sanitz Gebühren sinken: Die Müllabfuhr wird billiger

Neues Abfall-Konzept führt zu weniger Müll und weniger Fahrten / Haushalte sollen im Schnitt zehn Prozent weniger zahlen

Bad Doberan/Sanitz. Gute Nachrichten für alle Haushalte im Landkreis Rostock: Ab 2018 sollen sie weniger für die Müllabfuhr bezahlen. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft hat dem Kreistag vorgeschlagen, ab 2018 die Gebühren zu senken – um durchschnittlich zehn Prozent. Ein Durchschnittshaushalt würde dann für seine 120-Liter-Restmüll- Tonne knapp acht Euro weniger pro Jahr zahlen. Das bestätigte Michael Fengler, Sprecher der Kreisverwaltung in Güstrow, jetzt der OZ.

Hintergrund: Nach der Fusion der Landkreise Bad Doberan und Güstrow hatte die Kreisverwaltung auch die Müllentsorgung neu organisieren müssen.Vor allem eine der Neuerungen wirkt sich nun – ein Jahr nach der Einführung – offenbar positiv für die Gebührenzahler aus: Die Haushalte im Landkreis können wählen, ob ihre schwarze Tonne alle 14 Tage oder nur alle vier Wochen abgeholt wird. Die allermeisten Kunden entschieden sich für den günstigeren Monatsrythmus. „Von den 71000 Restmüll-Behältern werden 59000 nur ein Mal im Monat geleert“, sagt Fengler. Folge: „Wir gehen davon aus, dass die beauftragten Firmen deshalb einen geringeren Transportaufwand haben.“ Und das spart Geld. „Der Eigenbetrieb hat bisher bei den Gebühren sehr vorsichtig kalkuliert. Außerdem ist die Menge des Restmülls insgesamt im Landkreis deutlich gesunken“, so Fengler. „Unser neues Abfallwirtschaftskonzept geht auf.“

Der Kreistag soll der Gebührensenkung bereits auf seiner nächsten Sitzung zustimmen. Ob auch die weiteren Abfall- Arten – die Abfuhr des Bio-Mülls zum Beispiel – günstiger wird, kann Fengler noch nicht sagen: „Dafür laufen noch die Kalkulationen“, heißt es aus dem Landratsamt.

Ob auch für die Menschen in der Hansestadt Rostock die Gebühren ab 2018 sinken, ist indes noch unklar. „Wir kalkulieren die Kosten jedes Jahr neu, können für 2018 aber noch keine Prognose abgeben“, sagt Matthias Welk, Leiter des Bereiches Abfallwirtschaft im Umweltamt der Stadt. Das Amt warte noch auf Angebote von den Entsorgern. Frühesten im Oktober will auch Rostock über die Gebühren neu beraten.

Andreas Meyer

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