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Gehlsdorfer träumen vom eigenen „Central Park“

Gehlsdorf Gehlsdorfer träumen vom eigenen „Central Park“

Der Kirchenplatz soll umgestaltet werden /Diskussionen im Ortsbeirat

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Michael Hollmann sitzt auf der Bank auf dem Kirchenplatz. Diesen möchte er mit Leben füllen.

Quelle: Mathias Otto

Gehlsdorf. Ein Wiese, ein paar Bäume, Sträucher, Bänke und ein Findling: Sie sieht der Kirchenplatz in Gehlsdorf heute aus. Doch die Anwohner wollen mehr. Sie wollen einen zentralen Platz zum Treffen, an dem auch die Kultur nicht zu kurz kommt. Ortsbeiratsmitglied Michael Hollmann (CDU) hat auch schon einen Namen gefunden. „Das soll der ,Central Park‘ von Gehlsdorf werden“, meint er.

Schon seit 2011 wird diskutiert, wie man dieses Areal so verändern kann, dass es alle Geschmäcker trifft. Erste Entwürfe liegen beim Rostocker Stadtgrünamt. „Die Stadt hatte schon lange versprochen, dass hier etwas geschieht. Von daher sollten wir dieses Projekt anschieben“, so der Beirats-Vorsitzende Kurt Massenthe (UFR). Es eile, da aktuell noch die Haushaltsdebatte laufe. „Wir möchten, dass unser Vorhaben dort noch aufgenommen wird“, sagt er. Der Beirat hat nun für die Bürgerschaft einen Beschluss für die Juni-Sitzung erarbeitet.

Wie eine Neugestaltung der Fläche zwischen Klaus-Groth-Straße und Kirchenplatz aussehen könnte, davon hat Michael Hollmann schon klare Vorstellungen. „Dieser Platz ist in einem einwandfreien Zustand.

Hier wird regelmäßig gemäht, abgestorbene Bäume werden gefällt und Büsche zurückgeschnitten“, sagt er. Allerdings fehle ihm mehr Leben auf der Grünanlage. Alle zwei Jahre findet hier das Kirchenfest statt und zwischendurch Feiern für Kinder. Dies reiche aber noch nicht. „Viele Einwohner können sich vorstellen, dass kulturelles Programm auf dieser Fläche ideal wäre. Und zwar regelmäßig.“ Denkbar wäre ein Symposium für Kleinkünstler sowie eine feste Bühne, die ganzjährig mit Strom versorgt werden kann. Auch eine Konzertmuschel ist denkbar.

Auf der anderen Seite, direkt neben den Parkbänken, wäre zudem Platz, um Spielgeräte aufzustellen. Auch der Findling — ein Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkrieges — kann aus seiner Sicht eine Restauration vertragen. Auch das direkte Umfeld sollte aus Sicht des Beirates in die Planungen aufgenommen werden. Das Stück zwischen Pressentin- und Fährstraße sollte in seine ursprüngliche Form als Kopfsteinpflaster zurückgebaut werden. „Dann wäre der Kirchplatz auch optisch von den benachbarten Straßen abgegrenzt“, so Hollmann.

Nun soll aber erst einmal geklärt werden, ob die Bürgerschaft diesen Vorschlag überhaupt mittragen möchte. Kurt Massenthe wünscht es sich: „Wer keinen Antrag stellt, bekommt kein Geld. Und wer kein Geld hat, kann nicht planen.“

OZ

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