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Gelbensande bekommt neues Amt

Gelbensande Gelbensande bekommt neues Amt

Lange wurde geplant und beraten. Nun haben endlich die Bauarbeiten für ein neues Amtsgebäude begonnen.

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Das neue Amtsgebäude in Gelbensande: Im Oktober 2018 soll es fertig sein. FOTOS (2): STEFANIE ADOMEIT

Gelbensande. Kleine Räume, schlechte Beleuchtung, nicht genügend Toiletten und schmale Gänge – so beschreibt Amtsvorsteher Bodo Kaatz das jetzige zweiteilige Amtsgebäude in Gelbensande. Damit soll bald Schluss sein – für die 27 Mitarbeiter wird nun ein neues Haus gebaut. Im Oktober 2018 sollen die Beschäftigten einziehen können. „Die Arbeitsbedingungen müssen dringend verbessert werden“, sagt Kaatz. Und Amtsleiter Udo Zerbe ergänzt: „Auch für die Besucher ist der Aufenthalt im Amt beschwerlich.“

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Lange wurde geplant und beraten. Nun haben endlich die Bauarbeiten für ein neues Amtsgebäude begonnen.

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Das Wissen darum gibt es schon lange. So gab es bereits vor zehn Jahren erste Überlegungen, etwas an dem Zustand zu verändern. Sechs Varianten gab es insgesamt, zwei davon waren ein Anbau an das jetzige Gebäude oder eben ein Neubau. Aber auch die Standortfrage war lange ein Thema.

„Im Oktober 2012 wurde dann Rövershagen als Standort beschlossen“, sagt Kaatz. Doch so richtig konnten sich die Gelbensander mit dem Gedanken nicht anfreunden. Die Schule wurde geschlossen, die Sparkasse gab ihre Filiale auf. „Wir wollten nicht, dass die gesamte Infrastruktur in Gelbensande wegbricht“, begründet Amtsleiter Udo Zerbe seine Bedenken. Und so kamen sie im Jahr 2014 doch zu dem Entschluss: Das neue Gebäude muss in Gelbensande entstehen. „Die Gelbensander sind immer hierher gefahren und kennen das auch so“, sagt Kaatz.

Nun entsteht genau gegenüber das neue Amt mit fast 1100 Quadratmetern Grundfläche. Mit der Gemeinde Gelbensande wurde ein Erbpachtvertrag über 90 Jahre geschlossen. „Der Preisunterschied zwischen einem Umbau des alten Hauses und einem Neubau war nicht so groß“, sagt Kaatz.

3,5 Millionen Euro werden jetzt investiert. Die Kosten teilen sich die Gemeinden Gelbensande, Rövershagen, Bentwisch, Blankenhagen und Mönchhagen. Fördermittel für das neue Amt gibt es nicht.

Dafür dürfen sich Mitarbeiter und Besucher auf größere und helle Räume, einen Pausenraum, bessere technische Bedingungen, einen Fahrstuhl, Kopierraum und großflächigen Besucherbereich freuen.

Außerdem bekommt das Standesamt einen neuen Trauraum mit mehr Platz für die Hochzeitsgäste und entsprechende sanitäre Einrichtungen. Und auch das Archiv kommt jetzt in eigene Räumlichkeiten. Nächste Woche ist am Freitag um 13 Uhr das Richtfest. „Wir wollen das Haus bis Ende Dezember winterfest haben und dann ab Januar mit den Innenausbauten beginnen. Die Zusammenarbeit mit den Baufirmen klappt sehr gut“, lobt Kaatz. Diese kommen aus Ribnitz-Damgarten. Das derzeitige Amtsgebäude besteht aus zwei Teilen. Ein Gebäude ist schon mehr als einhundert Jahre alt, der Anbau wurde Anfang der 1990er Jahre gebaut. Das soll nach dem Umzug zum Verkauf angeboten werden. Durch den Zusammenschluss von Bentwisch und Kussewitz und die größeren Räumlichkeiten werden ab dem kommenden Jahr noch drei zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Stefanie Adomeit

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