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Geldsegen für Kitas

Stadtmitte Geldsegen für Kitas

1,3 Millionen Euro Herdprämie gehen an Rostocker Träger

Stadtmitte. Hort- und Kita-Betreiber freuen sich über die Herdprämie: Das vor zwei Jahren abgeschaffte Betreuungsgeld für Eltern, deren Kinder zu Hause bleiben, wird in Rostock an die Betreiber ausgeschüttet. Tagesmütter gehen leer aus.

„Das Geld soll die Betreuungssituation verbessern“, erklärt Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Die 1,315 Millionen Euro wird an insgesamt 31 Kita-Träger verteilt. Für jedes betreute Kind gibt es 98 Euro. Die größten Einzelbeträge erhalten die Kinder- und Jugendhilfe des Rostocker DRK mit 218 890 Euro und das Institut für Lernen und Leben (242590 Euro). Im Vorjahr wurden mit dem Geld ausgewählte Betreiber gefördert, die sich mit Migration befassen. Laut Bockhahn soll der Geldsegen indirekt dazu beitragen, Elternbeiträge und städtische Zuschüsse zu senken. Durch Investitionen, etwa in neue Spielgeräte, sänken Abschreibungskosten für die alten Geräte – was den Trägern finanziellen Spielraum verschaffe.

Die CDU fordert, dass Elternvertreter über die Verwendung des Geldes in den Kitas mitentscheiden dürfen. Fraktionschef Daniel Peters will außerdem eine gerechtere Verteilung: Kleine Betreiber mit einer oder zwei Kitas erhalten nur ein paar tausend Euro. Damit seien keine nachhaltigen Investitionen möglich. Die CDU will eine Mindestförderung von 21000 Euro, große Träger bekämen weniger.

Im Jugendhilfeausschuss fiel der Vorstoß durch, die Bürgerschaft entscheidet Mittwoch.

Die knapp 150 Tagesmütter in Rostock bekommen überhaupt nichts. Das sei ungerecht, kritisiert Rene Eichhorn vom Landesverband Tagespflege: „Wir leisten die gleiche Arbeit wie die Kitas.“

gkw

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