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Gemeinde lässt Treffpunkt ausbauen

STÄBELOW Gemeinde lässt Treffpunkt ausbauen

Im kommenden Jahr beginnen die Arbeiten auf dem Dachboden im Gemeindehaus / Kosten: 270 000 Euro

Stäbelow. Das Gemeindehaus der Stäbelower wird umgebaut. Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten beginnen. Das Gebäude ist der Treffpunkt für alle Einwohner: Es wird dort geklönt, gemalt, getanzt und gesungen. Nun soll der Dachboden entrümpelt werden. Kurz gesagt: Der Platz für das kulturelle Leben im Ort wird erweitert und somit verbessert.

Wie Bürgermeister Hans-Werner Bull mitteilt, wurde bereits ein Ingenieurbüro aus Rostock mit den Planungsleistungen beauftragt. Eine Genehmigungsplanung soll noch in diesem Jahr erfolgen, sodass 2017 die Voraussetzungen für den Umbau geschaffen sind. Knapp 270 000 Euro, die zum Teil aus Fördertöpfen stammen, werden insgesamt für dieses Projekt benötigt.

„Die Bibliothek ist voll. Zu viele Bücher haben sich in der vergangenen Zeit angesammelt“, erklärte der Bürgermeister schon vor Monaten, warum die Gemeinde über einen solchen Schritt nachgedacht hatte. Nur wenige Quadratmeter groß ist der aktuelle Raum im Gemeindehaus. Platz in den Bücherregalen gibt es nicht mehr viel. Ein Teil der Bücher liegt deshalb noch verpackt in Kartons auf dem Fußboden. „Diesen Zustand wollen wir ändern und waren deshalb auf der Suche nach einem geeigneten Platz“, so Hans-Werner Bull. Für Monika Bösener vom Vorstand des Heimatvereins kommt der Umbau wie gerufen. Der Wunsch nach einem größeren Raum besteht bei ihr schon lange. „Wir sind dankbar, dass wir schon viele Bücherspenden bekommen haben. Nur wissen wir nicht mehr, wohin damit. Noch nicht einmal zusätzliche Regale können wir in dem kleinen Raum aufstellen“, berichtete sie.

Die Gemeindebibliothek soll später zusammen mit der Heimatstube auf dem Dachboden mehr Platz bekommen. Der dient aktuell als Lagerraum. Früher, als dieses Haus eine Schule war, fand hier der Sportunterricht statt, erinnert sich Hans-Werner Bull. Ein Kletterseil, das vom obersten Balken baumelt, erinnert an diese Zeit.

Noch stehen viele Dinge, wie Schreibtische und Kartons, auf dem Dachboden. „Entweder wir beauftragen die Vereine, ihre Sachen mitzunehmen und somit für Baufreiheit zu sorgen, oder wir verkaufen die Sachen nutzbringend“, schlug der Bürgermeister zuletzt vor.

Damit nach der Fertigstellung alle Einwohner auch zum Dachboden gelangen können, soll zusätzlich ein Aufzug eingebaut werden. Auch eine Umgestaltung der Toiletten ist laut Bürgermeister vorgesehen.

Zuerst muss im kommenden Jahr an der Dachkonstruktion sowie den sogenannten „Hängewerken“ im Bereich des nicht-ausgebauten Dachraumes gearbeitet werden. Denn hier wurde aktiver Schädlingsbefall festgestellt, der beseitigt werden muss.

Mathias Otto

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