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Gemeinde will juristische Grundlage für Gewerbegebiet

BENTWISCH Gemeinde will juristische Grundlage für Gewerbegebiet

Die Gemeinde Bentwisch geht nun daran, die Vorbereitungen für das neue Gewerbegebiet östlich der Bundesstraße 105 kräftig voranzutreiben.

Bentwisch. Die Gemeinde Bentwisch geht nun daran, die Vorbereitungen für das neue Gewerbegebiet östlich der Bundesstraße 105 kräftig voranzutreiben.

In den kommenden zwei Jahren will sie für eine etwa 30 Hektar große Fläche des neuen insgesamt 65 Hektar großen Gewerbegebiets die Baureife hergestellt haben. „Wir haben uns dafür entschieden, die Beplanung der Fläche zu teilen“, sagte Ralph-Michael Achtenhagen, Geschäftsführer der Innovation und Trend GmbH. Dies sei zum einen auf die bislang ungelösten Probleme bei der Verkehrsanbindung zurückzuführen. „In diesem Bereich ist bislang alles völlig unentschieden“, sagte der Geschäftsführer. Man wisse nicht, wie es mit dem Vorhaben zum Ausbau der B 105 nach dem Verkehrswegeplan weitergehe und ob eine Anbindung des Poppendorfer Industriegebietes komme.

„Das ist eine extrem komplizierte Situation“, so Achtenhagen. Auch im Hinblick auf die Eigentumsverhältnisse müsse man zu einer Klärung kommen, fügte die Bentwischer Bürgermeisterin Susanne Strübing hinzu. Etwa die Zweidrittel der für das Gewerbegebiet vorgesehenen Flächen befinden sich im Besitz der Hansestadt, die anderen in privater Hand. „Aber wir haben das Planungsrecht“, sagte der Geschäftsführer. Gleichwohl müsse man sehen, „dass die Hansestadt Rostock berechtigte Interessen hat“.

Wenn sich neue Betriebe in Bentwisch ansiedeln, bekommen die Rostocker davon grundsätzlich keine Gewerbesteuern. Aus diesem Grund gebe es nun bereits regelmäßige Treffen mit Vertretern der Hansestadt, um eine Einigung anzubahnen.

„Gesprochen werden muss dabei über den Erwerb und die Erschließung der Grundstücke“, sagte Achtenhagen, der auch anmerkte, dass die Gemeinde Bentwisch nun bereits für die Planungen in finanzielle Vorleistung gegangen sei. Mit der Hansestadt werde man auch langfristig über Einnahmen reden müssen. „Das geht über die reinen Verkaufserlöse hinaus“, sagte Achtenhagen.

Deswegen strebt die Gemeinde an, zu Beginn des kommenden Jahres eine Struktur mit der Hansestadt aufzubauen, die juristisch handlungsfähig ist. In Frage kommen könnten dabei eine Gesellschaft, eine Arbeitsgemeinschaft oder ein Zweckverband. msc

OZ

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