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Genossenschaften bauen neues Viertel für 2000 Mieter

Rostock Genossenschaften bauen neues Viertel für 2000 Mieter

Nach jahrelanger Diskussion will Rostock nun endlich ein neues Wohnviertel in der Südstadt bauen: Auf dem Groten Pohl wollen fünf Rostocker Genossenschaften 700 Wohnungen schaffen. SPD und Linke fordern, dass auch Studentenwohnheime entstehen.

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Kleingärten und wenige Häuser prägen bislang den Groten Pohl. Nun soll hier ein komplett neues Viertel entstehen. Die ersten der bis 2000 neuen Mieter könnten 2021 hier wohnen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Fünf Rostocker Wohnungsgenossenschaften wollen eines der größten Bauvorhaben der Hansestadt gemeinsam angehen: Die WG Marienehe, die WG Schiffahrt-Hafen, Rostock- Süd, Neue Rostocker sowie die WG Neptun wollen zusammen das Areal rund um den Groten Pohl kaufen. Auf insgesamt 18 Hektar zwischen der Süd- und der Innenstadt sollen bis 2021 rund 700 neue Wohnungen – für bis 2000 Mieter. „Rostock hat akute Wohnungsnot. Wir wollen etwas dagegen tun“, sagt Roland Blank, Vorstand der WG Schifffahrt-Hafen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft.

Nach Angaben der Rostocker Stadtplaner sind in dem neuen Viertel zudem Grünanlagen, Bürogebäude, Arztpraxen und auch Gewerbeflächen geplant. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) will den Unternehmen die Fläche ohne Ausschreibung verkaufen. Dafür garantieren die Genossenschaften, dass 20 Prozent der Wohnungen für niedrige Einkommen bereit gestellt werden. SPD und Linken geht das nicht weit genug: Sie fordern nun, dass am Groten Pohl auch Wohnraum für Studenten entstehen soll. „Die Genossenschaften und das Studentenwerk könnten das gemeinsam angehen“, sagt SPD-Fraktionsvize Toralf Sens.

Andreas Meyer

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