Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Gesucht, gefunden: Sanitz hat zwei neue Supertalente

SANITZ Gesucht, gefunden: Sanitz hat zwei neue Supertalente

„Schulsupertalentshow“ mit 13 Auftritten der Fünft- bis Zehntklässler / Klare Sieger waren Yasmin Wollnitzke und Stella Krisch / Seit 2008 gibt diesen Wettbewerb

Voriger Artikel
Gesucht, gefunden: Sanitz hat zwei neue Supertalente
Nächster Artikel
Was heute in MV wichtig wird

Yasmin Wollnitzke (l.) und Stella Krisch (beide 10) haben mit ihrem Showtanz den Schulwettbewerb gewonnen. Fotos (4): Mathias Otto

Sanitz. Erst zurückhaltendes Klatschen, dann Anfeuerungsrufe, zum Schluss Jubelschreie in der Sanitzer Turnhalle: Die knapp 250 Fünft- bis Zehntklässler stärkten ihren Mitschülern auf der Bühne den Rücken. Einige sangen, andere zeigten ihr Können am Keyboard, weitere turnten. Jury und Publikum haben sich am Ende schließlich festgelegt: Das Tänzer-Duo Yasmin Wollnitzke und Stella Krisch (beide 10) beeindruckte alle. Die beiden Fünftklässler gewannen die „Schulsupertalentshow“ der Regionalen Schule.

OZ-Bild

„Schulsupertalentshow“ mit 13 Auftritten der Fünft- bis Zehntklässler / Klare Sieger waren Yasmin Wollnitzke und Stella Krisch / Seit 2008 gibt diesen Wettbewerb

Zur Bildergalerie

„Es hat Riesenspaß gemacht. Tanzen ist genau unser Ding“, erklärt Yasmin. „Seit dreieinhalb Jahren tanzen wir schon zusammen“, ergänzt Stella. Nach der Schule trainieren sie oft in der Rostocker Tanzschule Schimmelpfennig. Als Mitglieder der Gruppe „Beatcrusher“ haben sie erst jüngst nur knapp den ersten Platz bei einem internationalen Tanzwettbewerb auf der Insel Rügen verfehlt. Und jetzt strecken sie freudestrahlend ihren Schulpokal in die Höhe.

Beide einheitlich mit roten Turnschuhen, schwarzen Hosen, weißen Shirts und dunklen Basecaps, legten sie eine Mischung aus Showtanz, Hip-Hop und Streetstyle hin. Synchron und mal schnell, mal in Zeitlupe, bewegten sie sich über das Bühnenparkett. Der Applaus war ihnen gewiss.

Ganz dicht beieinander lagen die nächsten Plätze. Die beiden Zehntklässler Ulrike Brinckman und Laura Aulenberg beeindruckten ebenfalls mit einer Tanzeinlage. Auch auf das Treppchen durfte Alice Schöne aus der 5b, die „Rolling in the Deep“ von der Künstlerin Adele sang.

Die Jury, bestehend aus Schulleitung, Schüler, Referendar, Hausmeister, Förderverein und OZ, hatte keine leichte Aufgabe. Jeder Beitrag hätte aus ihrer Sicht einen Pokal verdient gehabt. Etwa Larissa Pfeiffer am Keyboard, Milla Jantzen mit einer Turnvorführung oder Antonia Frisch und Vanessa Jarke mit dem Song „Leichtes Gepäck“. „Jeder gibt sich große Mühe. Jeder möchte für sich und seine Klasse gewinnen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Holger Lopens.

Dieter Bohlens „Das Supertalent“ diente damals als Vorlage, als die „Schulsupertalentshow“ 2008 zum ersten Mal startete. „Und wie man sieht, begeistert es die Schüler jedes Jahr aufs Neue“, erklärt Musiklehrerin Jenny Curland. Ein Jahr lang haben die Jungen und Mädchen Zeit, sich auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. „Ab Jahresende geht es für sie in die heiße Phase. Kostüme werden vorbereitet, der Auftritt einstudiert“, sagt sie. Fast alles ist von der Schulleitung genehmigt. Einzige Bedingung: „Es muss schultauglich sein“, so Jenny Curland. Dafür gibt es jedes Jahr Anfang April einen Vorentscheid.

Und jeder Jahrgang erhält einen Anreiz, um sich kreativ zu beteiligen. Denn nur die Klasse, die mindestens einen Kandidaten auf die Bühne schickt, darf auch in der Halle Platz nehmen. Wenn nicht, sitzt diese Klasse zur gleichen Zeit wie gewohnt im Unterricht. An Unterricht konnte Anna-Lena Pagirnus (16) gestern allerdings nicht denken. Schließlich hatte sie ihren ersten Auftritt als Moderatorin. „Viele sagen, ich habe eine große Klappe. Vielleicht haben sie mich deshalb gefragt, ob ich es machen möchte. Die Aufregung ist zwar da, aber ich bleibe trotzdem locker“, sagt sie.

Von Mathias Otto

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Auto im Gleisbett: Molli fällt aus

Erneut Unfall am Alexandrinenplatz / Bäderbahn wird in Heiligendamm gestoppt