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Gleich 125 Mal: Uni verleiht „Hut der Hoffnung“

Stadtmitte Gleich 125 Mal: Uni verleiht „Hut der Hoffnung“

Akademische Ehren: Hochschule zeichnet 125 neue Doktoren und fünf neue Professoren aus

Stadtmitte. Die Universität Rostock vergibt heute während einer Akademischen Feierstunde in der Universitätskirche die Promotions- und Habilitationsurkunden für das letzte halbe Jahr. Seit Juli 2016 wurden 125 Promotions- und fünf Habilitationsverfahren erfolgreich beendet. Etwa 300 Promotionen verzeichnet die Uni Rostock jährlich.

„Eine Promotion befriedigt nicht nur den wissenschaftlichen Ehrgeiz“, sagt Professor Henning Bombeck aus der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät. Er hält den Festvortrag und ein Plädoyer für die jungen Wissenschaftler, in der Region zu bleiben.

Promotion, das Wort stammt aus dem Lateinischen: promotio, die Beförderung. Doktoranden erwarten, dass sie der Doktortitel nach oben befördert, sie in der Berufswelt weiterbringt.

Dr. Philipp Gorski ist einer der jungen Wissenschaftler, die ihre Urkunde erhalten. Der 35-Jährige Rostocker hat an der Uni Elektrotechnik studiert, sechs Jahre am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD) geforscht und hier seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigt. „Schon während des Studiums war ich relativ früh als studentische Hilfskraft in verschiedenen Forschungsprojekten tätig“, sagt der junge Mann. Seine Diplomarbeit schrieb er bei der Diehl Aerospace. Er habe während des Studiums an der Universität Rostock immer das Gefühl gehabt, dass für jedes Anliegen sowie Problem kurze Dienstwege möglich waren und konkrete Ansprechpartner auf allen Ebenen Auskunft gaben. Philipp Gorski hat sich nach seiner Zeit an der Universität Rostock für einen Arbeitsplatz in der Region entschieden. Eine Bewerbung reichte und der 35-Jährige bekam einen Job bei der Sysgo AG in Rostock, das zur weltweit agierenden Thales-Gruppe gehört. Sysgo ist ein führender Anbieter für Design, Implementierung und Konfiguration von System-Software. „Der Doktor-Titel ermöglicht mir jetzt ein breiteres Spektrum an Tätigkeiten bei meinem Arbeitgeber. Aber auch eine weiterführende akademische Laufbahn sowie potenziell ebenso die Selbstständigkeit durch die Gründung eines eigenen Unternehmens sind jetzt möglich“, sagt Philipp Gorski.

„Wir brauchen Sie in der Region, um den demografischen Wandel zu meistern“, sagt Bombeck. Alle seien Architekten ihrer eigenen Zukunft. Wolfgang Thiel

OZ

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