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Groß Biestow: Ein riesiges, umstrittenes Projekt

Südstadt/Biestow Groß Biestow: Ein riesiges, umstrittenes Projekt

Der neue Stadtteil wäre das größte Bauprojekt seit Jahrzehnten in der Hansestadt

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Südstadt/Biestow. Am 12. Oktober enthüllte die OZ die Pläne der Stadt, wie Groß Biestow einmal aussehen soll. Dass im Süden Rostocks gebaut werden soll, war nicht seit 2006 bekannt, aber die Dimensionen, die aus den Plänen hervorgingen, haben viele Rostocker dann doch überrascht.

13000 Menschen sollen in Groß Biestow, so lautet der Arbeitstitel, ein Zuhause finden – in Wohnungen, Einfamilienhäusern und „hochverdichteter Bebauung“. Auch eine neue Straße soll entstehen.

Gebaut werden soll in drei Abschnitten. Es ist das größte Bauvorhaben der Stadt seit der Wende, aber die Verwaltung hielt sich bis zur gestrigen Einwohnerversammlung bedeckt.

Groß Biestow ist umstritten: Die Bürgerinitiative „Leben in Biestow“ fürchtet Schäden für Umwelt und Klima, wenn das Gebiet vor den Toren ihres Stadtteils bebaut werde. Nicht zuletzt sind die Dimensionen aus Sicht der Initiative kaum hinnehmbar. Für das Projekt müssen zudem Kleingärten weichen, entsprechend war das Echo des Verbandes um den Vorsitzenden Christian Seifert, der seither zu den schärfsten Kritikern gehört.

Die Stadt braucht dringend Wohnraum. Am meisten würde wohl die Wiro profitieren, denn der gehören 16 Flurgrundstücke mit etwa 300000 Quadratmetern, die derzeit noch Landwirtschaftsflächen sind.

Werden die in Bauland umgewandelt, steigt der Wert um ein Vielfaches. Der größte Teil der Flächen im Süden der Stadt ist in Privatbesitz. Auch die Hansestadt, das Land und der Bund sowie die Kirchengemeinde Biestow gehören zu den Eigentümern. Der Kirche gehören fast 300 000 Quadratmeter möglichen Baulandes für den neuen Stadtteil.

phs

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