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Groß Biestow: Kleingärten sollen dauerhaft bleiben

Biestow Groß Biestow: Kleingärten sollen dauerhaft bleiben

Der Ortsbeirat gibt „grünes Licht“ für das zweite Baugebiet des neuen Stadtteils – aber mit Einschränkungen

Biestow. Rostocks neuer Stadtteil Groß Biestow nimmt immer konkretere Formen an: Der Ortsbeirat Biestow hat am Abend „grünes Licht“ für einen weiteren Teil des neuen Riesen- Wohngebietes gegeben. Rund um den Kiefernweg planen die Stadtverwaltung und die Wiro Bauland für rund 350 Eigenheime. Der Ortsbeirat stimmte für die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes – allerdings mit gleich sechs Einschränkungen.

 

OZ-Bild

Wir haben uns dieses Votum nicht leicht gemacht. Franz Laube (CDU) Vorsitzender Ortsbeirat Biestow

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Das Baugebiet Kiefernweg ist das zweite Teilstück des neuen Stadtteils, in dem eines Tages bis zu 13500 Menschen leben sollen. Bereits vor wenigen Wochen hatte die Stadtpolitik für das Gebiet „Nobelstraße“ einen neuen Bebauungsplan in Auftrag gegeben. Über Teil zwei von Groß Biestow, den Kiefernweg, diskutierte das Stadtteil-Gremium nun erneut zwei Stunden lang. Denn vor allem um die Kleingärtner macht sich der Ortsbeirat Sorgen. Laut den Planungen der Hansestadt soll das Baugebiet nämlich von der Satower Straße aus erschlossen werden. Doch dafür müssen mehrere Kleingärten weichen. Die Straße soll mitten durch die bestehende Laubenkolonie gehen. Das machen die betroffenen Vereine sogar mit: „Wir wollen die Entwicklung der Hansestadt ja nicht blockieren“, sagt Christian Seifert, Vorsitzender des Verbandes der Gartenfreunde in Rostock. Für die Erschließungsstraße würden die Vereine Land abtreten, nicht aber für Bauland. Genau das will der Ortsbeirat auch genau so festschreiben lassen. Eine seiner Bedingungen für das „Ja“ zum Kiefernweg: Alle Parzellen, die nicht für den Wegebau benötigt werden, sollen im B-Plan für alle Zeiten als Gartenland gesichert werden.

Und noch ein Punkt bewegt die Biestower: Das neue Wohngebiet soll nur über eine Sackgasse erreichbar sein. „Verbindung vom Kiefernweg nach Biestow soll es nur für Radfahrer und Fußgänger geben. Der alte Kirchweg könnte ertüchtigt werden“, so Sabine Krüger (Grüne). Und: Die Stadt soll dafür Sorge tragen, dass das neue Quartier mit Bussen und Straßenbahnen erschlossen wird. Doch die Einschränkung „Sackgasse“ passt den Stadtplanern gar nicht. Wenn die Stadt jetzt eine Sackgasse festschreibe, sei eine Anbindung des Kiefernweges an die geplante, große Ortsumgehung im Süden von Groß Biestow für die nächsten Jahrzehnte vom Tisch. Zudem fordert der Ortsbeirat einen großzügigen Schutz der Biotope in dem Bereich, und die Stadt soll sich Gedanken machen, wo das Regenwasser abfließen wird.

Das letzte Wort in Sachen Kiefernweg hat aber die Bürgerschaft. Andreas Meyer

OZ

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