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Großer Preis für das ganze Team

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Trihotel-Chef Benjamin Weiß gewann beim Mittelstandspreis in der Kategorie „Junge Wirtschaft“

Benny, also „der Kleine“, ist Benjamin Weiß schon lange nicht mehr. Seit 2010 führt er im Rostocker Trihotel, das seine Eltern nach der Wende aufgebaut haben, die Geschäfte. Jetzt hat er beim Großen Preis des Mittelstandes in der Kategorie „Junge Wirtschaft“ den ersten Platz erreicht – ein Sieg, den er gestern gemeinsam mit Freunden, Geschäftspartnern und vor allem mit seinen Mitarbeitern feierte.

„Diesen Oskar gewinnt man nicht alleine“: Weiß dankte bei der von OZ-Chefredakteur Andreas Ebel moderierten Siegesfeier jedem einzelnen seiner Mitarbeiter, vom Portier bis zur Marketingchefin. Letztere, Tessy Knaack , war mit ihrer vier Monate alten Tochter Ally eigens aus der Elternzeit ins Hotel gekommen, um zu gratulieren. Wobei sie klarstellt: „Ich bin auch sonst oft hier. Das ist meine zweite Familie.“

Auch Carmen Paetow nahm ihren Chef in die Arme und drückte ihn herzlich. Die Grande Dame der Zimermädchen ist seit 23 Jahren, also seit der Eröffnung des Hotels, im Dienste der Familie. Und als Benjamin Weiß im Alter von 18 Jahren beschloss, er müsse die Arbeit aller Mitarbeiter aus eigener Erfahrung kennenlernen, brachte sie ihm begeistert das Putzen bei. „Er hat sich ganz gut angestellt“, erinnert sie sich, auch wenn sie ihm manchmal ganz schön Druck machen musste. „Normalerweise haben wir 20 Minuten für jedes Zimmer. Das hat er natürlich nicht gleich geschafft.“

„Er war stürmisch, jung, ideenreich.“ Wenn sich Thomas T. Kraft an seinen ersten Kontakt mit dem heutigen Hotelchef erinnert, dann muss er schmunzeln. Der Mann, der damals selbst als Unternehmer 150 Mitarbeiter in neun Ländern hatte, lernte Benjamin Weiß bei einem Management-Seminar in Hannover kennen und hat ihn bei der Übernahme des Hauses als Mentor begleitet. Was ihn dabei besonders beeindruckte: „Sein Verhältnis zu den Mitarbeitern basiert auf echtem Vertrauen.“

OZ

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