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Grüne: Geld für Schulen und nicht fürs Petritor

Östliche Altstadt Grüne: Geld für Schulen und nicht fürs Petritor

Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs KOE soll geändert werden

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Neben der Petrikirche soll wieder das Petritor stehen. FOTO: ANDREAS MEYER

Östliche Altstadt. Die Grünen sind nicht grundsätzlich gegen den Wiederaufbau des Petritors in der Östlichen Altstadt, versichert Fraktionschef Uwe Flachsmeyer. Doch der könne nach hinten geschoben werden, weil es aktuell drängendere Probleme gebe. Die Grünen möchten das Geld lieber in die Sanierung von Schulen, Kitas und Feuerwehren stecken. Deshalb gibt es einen Änderungsantrag zum Wirtschaftsplan des Kommunalen Eigenbetriebs Objektbewirtschaftung (KOE), aus dem das Petritor für das Jahr 2017 gestrichen werden soll.

Die frei werdenden Städtebaufördermittel, rund 1,1 Millionen Euro, davon 200000 Euro in diesem Jahr, können für andere Maßnahmen ausgegeben werden, rechnen die Bündnisgrünen vor. „Sicher ist die Gestaltung der Stadt auch wichtig. Angesichts der knappen Mittel und der schwierigen Haushalts- und Kreditgenehmigungen wollen wir dass Vorhaben Petritor zeitlich nach hinten schieben, um Mittel freizubekommen in dringend notwendige Investitionsvorhaben“, heißt es in der Begründung zum Antrag. Der Wiederaufbau des Petritores, das 1942 bei Bombenangriffen zerstört und 1960 abgerissen wurde, habe aus Grünen-Sicht nicht die höchste Priorität im Rahmen der begrenzten finanziellen und personellen Investitionsmöglichkeiten des KOE.

Nicht überall dürfte der Vorstoß von Bündnis 90/Die Grünen auf Gegenliebe stoßen. Zumal bereits am 12. Dezember ein Wettbewerb startet, mit dem eine städtebauliche und architektonische Lösung für das neue Petritor gesucht werden soll. Vom KOE kommt zum Antrag der Grünen keine Aussage. Dieser soll aber morgen im Betriebsausschuss diskutiert werden.tn

OZ

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