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Grüne wollen „Diktat der Juroren“ brechen

Stadtmitte Grüne wollen „Diktat der Juroren“ brechen

Partei will mehr öffentlichen Einfluss bei Architektur-Wettbewerben sichern / Jetzige Praxis nur selten akzeptiert

Stadtmitte. Die Bürgerschaftsfraktion der Grünen fordert mehr Transparenz und Einfluss von Bürgerschaft und Ortsbeiräten bei Architektur-Wettbewerben. Der Wettbewerb zum Petritor habe gezeigt, dass städtische Gremien kaum beteiligt und die Ergebnisse dann in der Öffentlichkeit nicht akzeptiert werden, kritisierte Rostocks Grünen-Fraktionschef Uwe Flachsmeyer. Die Grünen wollen, dass deshalb künftig die Bürgerschaft über die Zusammensetzung der Jury bei Architekturwettbewerben entscheidet.

 

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Einer der umstrittenen Entwürfe für die Neuerrichtung des Petritores.

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„„In Rostock werden Wettbe- werbe oft ohne ausreichende Beteiligung der städtischen Gremien durchgeführt.“ Uwe Flachsmeyer Bündnis 90/Die Grünen

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Wettbewerbe sind Flachsmeyer zufolge „ein sinnvolles Instrument“, um Ideen für eine attraktive Gestaltung von einzelnen Gebäuden oder ganzen Quartieren zu entwickeln. Dabei habe die Wettbewerbsjury eine starke Position, denn sie diskutiere die Aufgabenstellung für den jeweiligen Wettbewerb und entscheide über die Sieger.

Kritikpunkt: Eine solche Jury bestehe in der Regel aus fünf Fachpreisrichtern (Architekten) und vier Sachpreisrichtern aus der Stadt. Darunter sei meist nur ein Ortsbeirats- und ein Bürgerschaftsmitglied. Diese grundsätzliche Zusammensetzung mit einer Mehrheit von Fachpreisrichtern sei durch das Wettbewerbsrecht vorgegeben und lasse sich nicht verändern.

Die Grünen setzen sich daher für mehr Transparenz und Einfluss der Bürgerschaft bei Wettbewerben in Rostock ein. Sie haben einen Antrag eingebracht, der den Einfluss der Bürgerschaft bei Wettbewerben stärken soll, wenn diese von der Stadt selbst oder ihren Eigenbetrieben, wie dem Kommunalen Eigenbetrieb Objektbewirtschaftung (KOE), durchgeführt werden. Der Antrag wird, den Grünen zufolge, auch von den Bürgerschaftsfraktionen von SPD und Linken mitgetragen.

Demnach soll zukünftig die Besetzung der Jurys für Wettbewerbe in der Bürgerschaft beschlossen werden. „Mit der Behandlung in der Bürgerschaft wird der geplante Wettbewerb auch den Medien und der Öffentlichkeit bekannt“, erläutert Flachsmeyer. Zudem könne die Bürgerschaft im Einzelfall auch eine andere Besetzung der Wettbewerbsjury beschließen.

OZ

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