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Grünen-EU-Abgeordnete: „Erdölförderung ist fatal“

Rostock Grünen-EU-Abgeordnete: „Erdölförderung ist fatal“

Die Politikerin Rebecca Harms war zu Gast im OZ-Pressehaus in Rostock. Als Befürworterin der Energiewende rät sie MV an der Windenergie festzuhalten.

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Rebecca Harms (Grüne) spricht sich gegen die Testbohrungen vor dem Darß aus. „Erdölförderung ist fatal“, kritisiert sie. „Das freigesetzte Methangas ist besonders schädlich fürs Klima.“

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Die vor dem Darß geplanten Erdöl-Probebohrungen stoßen bei der Grünen-EU-Abgeordneten Rebecca Harms auf heftige Kritik. „Man muss nicht den letzten Tropfen Öl und den letzten Kubikmeter Gas aus dem Boden holen, um das fossile Zeitalter zu verlängern“, sagte Harms während eines Redaktionsbesuches bei der OSTSEE- ZEITUNG.

Vor dem Darß bestehe außerdem die Gefahr, dass durch die Förderung gefährliches Methangas freigesetzt würde. „Und das ist sehr schädlich fürs Klima, Erdölförderung ist fatal“, kritisiert Harms.

Als Befürworterin der Energiewende rate sie Mecklenburg-Vorpommern an der Windenergie festzuhalten. Damit die nicht verschenkt wird, sei es wichtig, Stromnetze und -trassen europaweit zu planen und ihren Bau zu unterstützen.

Die Gefahr, dass Deutschland als Atomkraft-Aussteiger ins Abseits gerate, sieht die Grünen-Politikerin nicht. Denn: „Die Hälfte der EU-Länder hat die Atomkraft nie genutzt oder verfügt über Ausstiegsbeschlüsse“, sagt Harms.

 



Kerstin Schröder

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Rostock
Abgeordnete Rebecca Harms.

Abgeordnete des Europa-Parlaments besuchte die OZ.

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