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Grusel-Clowns: Zwei weitere Fälle in MV – ein Opfer verletzt

Rostock Grusel-Clowns: Zwei weitere Fälle in MV – ein Opfer verletzt

In Rostock sind am Donnerstag zwei Männer von Tätern in Clownskostümen attackiert worden. Die Angreifer waren mit einem Messer und einem Baseballschläger bewaffnet. Die Polizei ermittelt.

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In Rostock sind am Donnerstag zwei Männer von Tätern in Clownskostümen angegriffen worden. (Symbolfoto)

Quelle: Scott Olson/afp

Rostock. In Rostock sind am Donnerstag zwei Männer von Tätern in Clownskostümen angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde dabei eine Person verletzt.

 

Im ersten Fall war ein 15-Jähriger gegen 5.15 Uhr auf der Werftstraße auf dem Weg zu seiner Ausbildungsstätte, als ihm ein Mann als Clown verkleidet mit einem Messer in der Hand entgegenkam. Der Täter ging auf den Jugendlichen zu, das Opfer geriet in Panik und flüchtete. Der 15-Jährige blieb unverletzt.

Im zweiten Fall attackierte ein als Clown verkleideter Mann am Morgen einen 19-Jährigen im Stadtteil Dierkow. Der Täter schlug mit einem Baseballschläger auf das Opfer ein und schubste ihn anschließend in eine Pfütze. Außerdem bedrohte er das Opfer. Der 19-Jährige erlitt Prellungen und Hämatome an den Armen und am Kopf.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Bedrohung aufgenommen, im zweiten Fall ermitteln die Beamten zudem wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am Freitagnachmittag bestätigte die Polizei zwei weitere Zwischenfälle in Rostock, in denen Passanten von Gruselclowns erschreckt wurden.

Polizei will bei Gruselclowns hart durchgreifen

„Wir besitzen zwar viel Humor, der Spaß hört bei uns aberdefinitiv dort auf, wo Menschen in Panik versetzt, in ihrerGesundheit geschädigt oder verletzt werden. Die Handelnden mögen dasfür sich als Spaß begreifen, für uns sind dies Straftäter, die mitder vollen Härte des Gesetzes zur Verantwortung gezogen werden.“,sagte Michael Ebert, der Chef der Rostocker Polizei.

Weiterer Fall in Greifswald

Am Donnerstagmorgen gab es einen weiteren Fall in Greifswald. Eine 22-Jährige wurde von einem als Clown verkleideten Täter erschreckt. Zeugenberichten zufolge soll der Clown eine Kettensäge bei sich gehabt haben.

Das makabere Phänomen der Gruselclowns nennt sich „Clownsighting“ und kommt aus den USA. Seit etwa zwei Jahren machen unheimliche Clowns in den Vereinigten Staaten die Straßen unsicher. Die Maskierten machen sich einen schlechten Spaß daraus, anderen Menschen aufzulauern und sie zu erschrecken. Als Videos tauchen die unheimlichen Streiche dann oft im Internet auf.

Rob

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Greifswald
Ein Mann in einem Clownskostüm hat am Donnerstagmorgen eine 22-jährige Frau in Greifswald erschreckt. Bereits in den vergangenen Tagen bedrohten Grusel-Clowns Passanten in Deutschland. (Symbolfoto)

Der Trend kommt aus den USA. Clowns erschrecken Passanten, indem sie überraschend aus Gebüschen oder Haustüren treten. Am Donnerstag gab es einen Fall in Greifswald.

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