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Gute Stimmung beim Pappboot-Cup: Nur die Besten kamen ins Ziel

Stadtmitte Gute Stimmung beim Pappboot-Cup: Nur die Besten kamen ins Ziel

Einige Teilnehmer sind im Hafen baden gegangen / „Muschelschubser“ gewinnen

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Sebastian Neumann (27) von „VM 03“ konnte sein Boot nur noch schwimmend ins Ziel bringen. Fotos (2): Thomas Ulrich

Stadtmitte. Kreative Teamnamen, engagierte Konstrukteure, schnelle Paddler, begeistertes Publikum: Der 10. Wiro Pappboot-Cup lockte am Sonnabend zusammen mit den Händlern der Hafenterrassen wieder viele Gäste zum Stadthafen. 13 Teams waren am Start, alle hatten die gleichen Bedingungen. Einige konnten glänzen, andere zahlten Lehrgeld – der Spaß stand aber bei allen im Vordergrund.

OZ-Bild

Einige Teilnehmer sind im Hafen baden gegangen / „Muschelschubser“ gewinnen

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Große Aufregung machte sich gegen Mittag bei Sebastian Neumann (27) breit. Zwei Stunden lang hatte er zuvor mit seinen vier Teamkollegen von „VM 03“ an seinem Schiff gebastelt. Nur aus Pappe und Klebeband sollte das Wassergefährt bestehen – so die Vorgabe. Aber noch viel wichtiger: ein Teammitglied musste im Stadthafen eine Strecke von knapp 200 Metern zurücklegen. Wer samt Boot baden geht, scheidet aus. Sebastian Neumann musste als Erster ran. Schon kurz nach der Wende drang Wasser ins Boot ein. Nur mit Mühe und schwimmend schaffte er es ins Ziel. „Ich habe zu weit hinten gesessen.

Aber eigentlich hatte es an meinem Gewicht gelegen“, scherzte er.

Das Boot von Sven Rahn (43) blieb zwar über Wasser, aber er steuerte es im Zickzackkurs über die Warnow. „Die Lenkung war nicht optimal. Außerdem habe ich die Boje gerammt“, begann Rahn von den „Alten Hasen“ nach dem Start mit der Fehleranalyse. „Wir sind trotzdem zufrieden mit der Leistung“, so Teammitglied André Hahn (50).

Mit einer guten Konstruktion und einer starken Paddlerin konnten die „Landratten“ glänzen. Karoline Geist (29) saß im Boot. „Ich habe meinen Leuten schließlich vorgeschlagen teilzunehmen“, sagt sie.

Ohne zu kippen und mit einer guten Zeit landete sie im Ziel. Allerdings reichte es nicht für die vorderen Plätze. Mit 81 Sekunden gewannen die „Muschelschubser“, gefolgt von den „Wironauten“ (83 Sekunden) und „AHA“ (98 Sekunden). „Wir haben wenig Klebematerial genommen. Und statt zu schneiden, wurde die Pappe oft gefaltet“, verrät Martin Prachtel (38) von den „Wironauten“ das vermeintliche Geheimrezept.

• Bildergalerie: www.ostsee-zeitung.de

Mathias Otto

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