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Hainbuche und Wacholder – Kleine Bäumchen ganz groß

Reutershagen Hainbuche und Wacholder – Kleine Bäumchen ganz groß

Erste Bonsai-Regionalausstellung in der Rostocker Stadthalle

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Interessierten Besuchern der Bonsaitage erläutert Rozier Steensma (2.v.l.) das Gestalten eines Baumes.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Reutershagen. „Die 13. Bonsai-Tage haben eine sehr hohe Qualität“, stellt Elmar Heil, der Präsident des Bonsai Clubs Deutschland und seit 1980 Bonsaianer, bei seinem Besuch in der Rostocker Kunsthalle fest. Am Sonnabend und Sonntag veranstaltete dort die Deutsch-Japanische Gesellschaft und der Arbeitskreis der Bonsaifreunde die erste Bonsai-Regionalausstellung Nordost.

Manfred Labitzke, Arbeitskreisleiter, nennt Zahlen: „60 Bäume, in ganz MV gestaltet, von der koreanischen Hainbuche über die Schlehe und die japanische Eibe, 22 Jahre alt, bis zur einheimischen Rotbuche, sind zu sehen“.

Das Bonsai Museum Düsseldorf, erstmals zu Gast, brachte Bäume und 60 japanische Farbdrucke von berühmten Künstlern mit. Die Hokusai entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts. „Unsere Schmucknischen, den japanischen Tokonsma nachempfunden, gaben der Schau ein besonderes Gepräge“, sagt der Präsident der Gesellschaft, Johannes Kunze.

Das hat auch Hanni Klotz aus Reutershagen so empfunden. „Die Ausstellung hat mir eine große Freude gemacht“, bekennt sie.

Mit Demonstrationen zur Gestaltung der kleinen Bäume, so durch Rozier Steensma, sollen neue Bonsaifreunde gewonnen werden. „Deutschlandweit gibt es nur 2000 Mitglieder in zehn Regionalverbänden mit 110 Arbeitskreisen“, sagt Elmar Heil (73).

Bei der Preisverleihung für gelungene Gestaltung gewann ein chinesischer Wacholder, 45 Jahre alt. Frank Polster (44) aus Chemnitz, seit 1994 Bonsaianer, zog den Baum.

Jürgen Falkenberg

OZ

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