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Hansestadt setzt kulturelles Zeichen für Integration

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Hansestadt setzt kulturelles Zeichen für Integration

Große Benefiz-Gala „Migration ist eine Chance“ gestern im Volkstheater Rostock / Rund 400 Besucher sehen hochkarätiges Programm

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Luden zur Gala: Rubén Cárdenas (l.), Geschäftsführer des Migrantenrates, und Wolfgang Methling von der Kulturstiftung.

Quelle: André Wornowski

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Ein hochkarätiges Kulturprogramm als Zeichen für Integration: Rund 400 Besucher sind gestern zur Benefiz-Gala „Migration ist eine Chance“ ins Volkstheater Rostock gekommen. Die Norddeutsche Philharmonie Rostock führte unter anderem den Chor der Janitscharen „Singt dem großen Bassa Lieder“ aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Mozart auf. Zu sehen war auch die „Ringparabel“ aus „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing. Internationale Lieder erklangen. Die Tanzcompagnie trat auf. Dazu gab es Gedichte und Podiumsgespräche.

„Wir wollen ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass die Menschen, die zu uns kommen, eine große Chance für unsere Kultur und Gesellschaft mitbringen“, sagte Wolfgang Methling, Vorsitzender der Kulturstiftung Rostock. Gemeinsam mit Volkstheater, Migrantenrat und anderen Partnern veranstaltete die Stiftung die Gala. Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Spenden gehen an Integrationsprojekte.

„Wir brauchen Signale, dass Migration nicht nur ein Problem ist, sondern auch eine Bereicherung“, bestätigte Rubén Cárdenas vom Migrantenrat. Die Anschläge in Brüssel waren ebenfalls Thema. „Wir als Migranten distanzieren uns von aller Art Extremismus und Fanatismus. Auch wir lassen uns davon nicht terrorisieren“, betonte Cárdenas. Ein friedliches Zusammenleben sei der einzige Weg.

Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) freute sich, dass das Theater so gut besucht war. „Nach dem sportlichen Tag gegen Rassismus unter der Woche ist dies nun das zweite, das kulturelle Highlight. Die Stadtgesellschaft übernimmt Verantwortung. Das kann man nicht verordnen, das können wir nur unterstützen“, sagte Bockhahn. André Wornowski

OZ

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