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Hansestadt setzt sportliches Zeichen gegen Rassismus

Rostock Hansestadt setzt sportliches Zeichen gegen Rassismus

Rund 1200 Besucher kamen zum Tag gegen Rassismus in die Neptun-Schwimmhalle
nach Rostock. Auch viele Flüchtlinge kamen zum Sportfest. Sozialsenator Bockhahn betont die Wichtigkeit von Sport und Spaß auch im Hinblick auf die Anschläge in Brüssel.

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Rund 1200 Menschen kamen zum Tag gegen Rassismus in die Neptun-Schwimmhalle – darunter viele Flüchtlinge. Auch Hassan Icharbootti und seine Frau Iamis Al-Obaid sitzen auf den Rängen. Seit drei Monaten sind sie in Rostock und leben in einer Flüchtlingsunterkunft.

Quelle: Johanna Hegermann

Rostock. Einen Tag nach den Anschlägen in Brüssel macht sich Rostock stark gegen Rassismus, gegen Gewalt und für Vielfalt. Mit einem sportlichen Fest in der Neptun-Schwimmhalle. Rund 1200 Menschen kamen zu dem Fest in der Schwimmhalle – darunter viele Flüchtlinge. Geplant war die Veranstaltung schon lang. In der Hansestadt bildet sie den Abschluss für die internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 10. bis zum 23. März stattfanden.

Vor dem aktuellen Hintergrund, habe der Tag noch an Bedeutung gewonnen. „Gerade jetzt ist es wichtig, ein Zeichen dafür zu setzen, dass Rostock eine bunte Stadt ist“, betont Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Eigentlich habe er in seiner Rede über den Ursprung des Tags sprechen wollen, der in den 1960er Jahren ins Leben gerufen wurde, nach dem sich in Südafrika die Apartheid massiv verschärfte. Doch Bockhahn war es nun wichtiger, die Attentate in Brüssel nicht unkommentiert zu lassen. „Wir stehen für ein starkes Miteinander und lassen uns nicht auseinander bringen.“ Um das zu verdeutlichen, gebe es kaum bessere Mittel als Sport und Spaß. 

Von Hegermann, Johanna

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