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Hansestadt verbannt Straßenmusiker

Rostock Hansestadt verbannt Straßenmusiker

Die Rostocker Stadtverwaltung beschließt weitreichendes Verbot für Instrumente und Gesangsgruppen. Angeblich ist die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdet. Ortsbeirat legt Widerspruch ein.

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Betroffen von der neuen Regelung ist auch der stadtbekannte und beliebte Rigaer Musiker Juris Rutkovskis, der Akkordeon und Posaune spielt.

Quelle: Achim Treder

Rostock. In Rostock dürfte es bald stiller werden, denn die Verwaltung schränkt Straßenmusik ein. Es darf weder mit Schlagzeug, Blechblasinstrumenten oder Klavieren musiziert werden. Große Gruppen dürfen nicht auftreten. Als Grund nennt Senator Müller die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.  

Die seit Ende Oktober geltende „Allgemeinverfügung zur Regelung der Straßenmusik in der Hansestadt Rostock“ sieht vor, dass Musizieren in der City zwischen Neuem Markt und Kröpeliner Tor nur noch zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 15 bis 20 Uhr erlaubt ist. „Besonders laute“ Instrumente sind generell verboten.

Gegenüber anderen Hansestädten ist Rostock mit der Sorge, die öffentliche Ordnung sei gefährdet, allein. In Greifswald, Wismar und Stralsund sind lediglich elektro-akustische Verstärker verboten. Musiker müssen alle 30 bis 40 Minuten den Standort wechseln.

Der Ortsbeirat Kröpeliner-Tor-Vorstadt legt gegen die neue Regelung Widerspruch ein. Straßenmusik pauschal als störend einzustufen sei unverhältnismäßig.

Katharina Ahlers

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