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Harte Tage, süße Arbeit

GUTEN TAG LIEBE LESER Harte Tage, süße Arbeit

An den Tagen nach Ostern sollte man besser nicht zur Arbeit gehen. Nicht etwa wegen des frühen Aufstehens, weil der Chef schlechte Laune hat oder weil zuhause noch ...

An den Tagen nach Ostern sollte man besser nicht zur Arbeit gehen. Nicht etwa wegen des frühen Aufstehens, weil der Chef schlechte Laune hat oder weil zuhause noch so viele unerledigte Dinge warten – zum Beispiel ungelesene Bücher, ungeputzte Fenster und die Steuerklärung. Nein, es sind diese Teller, Dosen und Schüsseln, die in fast jedem Büro auf Tischen und Aktenschränken stehen und restösterliches Flair verströmen. Mit riesigen Mengen an Eiern und anderem Gedöns aus jeder Art von Schokolade, Nougat, schleimiger Melba-Creme, Krokant, dazu Hallorenkugeln, Geleefrüchte und so weiter. Eben das ganze Programm. Seit es scheinbar zum guten Ton gehört, nahe Verwandte an kirchlichen Festtagen mit ihrem Lebendgewicht an Süßigkeiten zu beschenken, überschwemmt die süße Masse mit einigen Tagen Verzögerung auch die Arbeitswelt. Kein Wunder, wer will schon das ganze ungesunde Zeug zuhause liegen haben? Aber es hilft ja nichts, da müssen wir jetzt durch. Es ist ja ein Ende in Sicht. Bald ist es vorbei und die Teller, Dosen und Schüsseln sind wieder leer und warten sicher verstaut in Regalen und Schränken auf ihren nächsten Einsatz. Bis Weihnachten sollte das zu schaffen sein.

OZ

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