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Heißer Ritt im kühlen Sand: Pferdesport lockt Prominenz

Warnemünde Heißer Ritt im kühlen Sand: Pferdesport lockt Prominenz

Beim Beach-Polo-Finale in Warnemünde trafen zwei Familien aufeinander

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Die Mannschaften lieferten sich auf dem Spielfeld rassige Duelle: Hier eine Szene aus der Begegnung zwischen den Teams „Ferrari Berlin“ (rot) und „SGB Berlin“ (pink). Die Mannschaften bestanden erstmals aus jeweils drei Spielern.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Warnemünde. Rassiger Pferdesport, Gäste aus aller Welt und reichlich Prominenz im VIP-Zelt: Das diesjährige „Ferrari Berlin Beach Polo Masters“-Turnier hat am Warnemünder Strand wieder für ein besonderes Flair unterhalb des Teepotts gesorgt. Tausende Schaulustige strömten von Freitag bis Sonntag zu den Partien – am Spielfeldrand war der Eintritt frei. „Das Ferrari Berlin Beach Polo Masters gehört zweifellos zu dem Spektakulärsten, was Warnemünde zu bieten hat“, schwärmt Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (UFR).

OZ-Bild

Beim Beach-Polo-Finale in Warnemünde trafen zwei Familien aufeinander

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Ein roter Teppich führt ins VIP-Zelt, davor warten Autogrammjäger. Zu den prominenten Gästen zählt TV-Serienstar Cheryl Shepard. „Die Atmosphäre mit dem Meer und den Wellen im Hintergrund ist einfach toll. Besser geht’s nicht“, sagt die Schauspielerin, die unter anderem bekannt ist aus der Serie „Rote Rosen“. Zum dritten Mal ist Shepard beim Beach-Polo in Warnemünde dabei. „Im vergangenen Jahr war tolles Wetter, diesmal ist es eher wild, aber das ist genauso gut“, sagt die 51-Jährige. Abenteuerlich sei ihre Anreise gewesen: Durch das Unwetter fiel ihr Zug aus – sie stieg auf einen Linienbus um. „Stehplatz inklusive“, sagt die Wahl-Leipzigerin und lacht. Gut gelaunt stößt sie mit Freundin Irene Wiens an.

Während sich die Gäste im VIP-Zelt Hummer und Champagner schmecken lassen, liefern sich Spieler und Pferde draußen in der Arena packende Duelle. Polo gilt als eine der schnellsten Sportarten der Welt. Der Strand stellt die Spieler vor besondere Herausforderungen. „Es ist schwer, weil der Ball im Sand hängen bleibt“, sagt Runa Kawamoto aus München. Die 19-Jährige bildet mit Bruder Ken und Vater Joe Reinhardt das Team „Arge Haus“. „Es ist toll, hier bei dieser schönen Aussicht zu spielen“, sagt Runa, die das Turnier unbedingt gewinnen will. Mit ihrem Bruder wurde sie bereits deutscher Jugendmeister.

Zum ersten Mal spielen die Mannschaften in diesem Jahr mit drei Spielern – sonst waren es zwei. „Ich wollte wieder eine Schippe drauflegen. Das gab es noch nie an einem deutschen Ostsee-Strand“, sagt Organisator Matthias Ludwig, der in Warnemünde zwei Modegeschäfte betreibt. Er betont, dass das Turnier auch ein Wirtschaftsfaktor sei – es locke Gäste aus aller Welt ins Seebad. Die Sportler kommen aus neun Nationen. Der langjährige Polospieler Michael Fass ist sogar aus Südafrika angereist.

Für Zuschauer ist der Eintritt am Spielfeldrand frei. Viele haben noch nie ein Polo-Spiel live gesehen und sind aus reiner Neugier hier. „Wir wollten uns das mal anschauen und sind aus Kühlungsborn mit dem Fahrrad hergekommen“, sagt Holger Schulze aus Thüringen. Mit seiner Frau beobachtet er das Treiben. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Pferde das mitmachen auf so engem Raum“, sagt der 43-Jährige. Damit auch Laien verstehen, was auf dem Platz passiert, werden die Spiele kommentiert – unter anderem von NTV-Nachrichtenfrau Rommy Arndt.

Die Kawamotos scheitern am Ende knapp: In letzter Sekunde unterliegen sie im Finale mit 4:5 einer anderen Familie – Maximilian, Philipp und Uwe Zimmermann vom Team „W&N Immobilien“.

André Wornowski

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