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Groß Lüsewitz/Sildemow/ Hinein in unsere sauberen Seen

Naturfreibad Tessin, Sildemower und Groß Lüsewitzer See sorgen für Abkühlung an heißen Tagen

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Kindergeburtstag am Badestrand: Mirko Enrico Mayer aus Sanitz ist mit seiner Tochter und deren Geburtstagsgästen zum Baden an den Groß Lüsewitzer Badesee gefahren. Die Knirpse sind ganz wild auf das erfrischende Wasser.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl (2), Lea-Marie Kenzler (5)

Groß Lüsewitz/Sildemow/. Tessin. Endlich – Die Temperaturen klettern auf die 30 Grad, es herrscht Badewetter in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt ist es amtlich: Der Sommer ist da. Bei drückender Demse und stehender Luft sorgen nicht nur ein schattiges Plätzchen im Garten und der Sprung in die Ostsee für Erholung, Badeseen und Freibäder im Land versprechen Abkühlung an heißen Tagen. Der kleine Sandstrand am Sildemower See ist eine beliebte Anlaufstelle für viele Studenten, die es nicht weit von der Südstadtbibliothek haben. Nach Groß Lüsewitz und Tessin zieht es viele Familien, die auf sauberes Wasser und eine familiäre Atmosphäre setzen.

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Naturfreibad Tessin, Sildemower und Groß Lüsewitzer See sorgen für Abkühlung an heißen Tagen

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„Am Badesee entkommt man den vielen Touristen, die sich am Strand und in den Ostseebädern tümmeln“, sagt Heinz Schärf, der es sich zusammen mit seiner Tochter am Sildemower See bequem gemacht hat.

Viele Badegäste sind mit dem Fahrrad gekommen, die kurze Distanz zur Südstadt ermöglicht es. Unter ihnen befinden sich auch viele Studenten, die sich vor dem Pauken in der Bibliothek im See erfrischen. „Hier ist es ruhig und idyllisch, ein perfekter Ausgleich. Nachher geht es für uns wieder in die Uni“, so Studentin Annelie Scharf. Das Wasser in dem 14 Hektar großen See ist sauber und kühl. „Und es gibt hier keine Quallen oder scharfen Steine“, sagt Aileen Johanson (9), die mit ihrem Bruder Nick gleich in das kühle Nass taucht. Außerdem könne man im See weiter rausschwimmen.

In Groß Lüsewitz lohnt es sich, die Anreise durch den Waldweg auf sich zu nehmen. Eine Rutsche, schattige Plätze, ein breiter Steg, Sandstrand und sogar ein Imbiss sorgen dort für das richtige Programm bei sommerlicher Hitze. Nicole Meyer ist aus dem Ort und mit Tochter Cassandra und ihrem großen Schwimmreifen an den Badesee gekommen. Auch hier ist die Wasserqualität sehr gut, ein breiter Einstieg in das Wasser bietet genug Platz für die Gruppe eines ganzen Kindergeburtstags, der spontan an den Badesee verlegt wurde. „Die Pommes schmecken hier so gut nach dem Baden“, sagt die 5-jährige Cassandra. „Da es keinen Bademeister gibt, ist hier jeder selbst für sein Kind verantwortlich“, erzählt ihre Mutter.

Tom Hiller leitet das Naturfreibad „Tessiner Südsee“. „Es erfolgt keine chemische Desinfektion“ steht auf einem Schild im Eingangsbereich. Das heißt, das Wasser werde dort nicht mit Chlor gereinigt, sondern auf einem natürlichen Weg gesäubert. An besonders guten Tage danken es dem Naturfreibad bis zu 600 Gäste. In der „Südsee“ Tessins können Kinder für eine Tageskarte von 2,50 Euro aber nicht nur im Wasser plantschen, Klettergerüste, Schaukeln, eine Sprunginsel und eine Wassermatsch-Anlage locken die kleinen Besucher aus der Reserve. „Es ist zwar oft gut gefüllt hier, aber die Atmosphäre ist immer familienfreundlich“, sagt Britta Geister, dessen Tochter Arelia gerade das Wassermatsch-Becken erforscht. Ein weiterer Vorteil sei die weite Einsicht des Geländes und die Aussicht, die zwischen dichtem Grün Urlaubsfeeling aufkommen lässt.

Die gepflegten Badeseen des Landes zeigen, dass es nicht immer die Ostsee sein muss, um mit der Familie oder allein den Sprung ins kühle Nass zu wagen.

Lea-Marie Kenzler

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