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Historische Rundfahrten mit Klönsnack

Reutershagen Historische Rundfahrten mit Klönsnack

Stadtführungen up Platt mit dem Traditionswagen 26 der RSAG sollen auch 2018 weiter angeboten werden

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Freude nach der Rundfahrt: Klaus Decker (v.l.), Angela Predup, Jürgen Wittmüß, Roland Beisel und Thomas C. von Widdern.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Reutershagen. Nostalgisches Gerumpel auf den Gleisen der Rostocker Straßenbahn, Holzbankgefühl am Achtersteven: Das ist zu erleben bei einer Fahrt mit dem Traditions-Triebwagen 26 der RSAG. Fröhlicher Gesang und herzhaftes Gelächter nach kräftigen Dönchen sind dann zu hören, wenn zu Rundfahrten Vereinsmaaten des Vereins „Klönsnack – Rostocker 7“ an Bord sind.

Der Verein hat in seinem Arbeitsplan stehen: „Gemeinsam mit dem Traditionskabinett der RSAG werden Fahrten mit der Traditionsbahn durchgeführt. Stadtbilderklärung up Platt mit kulturellen Darbietungen inklusive.“

Es gab eine größere Pause. Nach einer winterlichen Tour im November, im geschlossenen Wagen, stand diesmal Roland Beisler an den Kurbeln im offenen Führerstand der 1926 in der Waggonfabrik Wismar gebauten Bahn. Ihm zur Seite als „Schaffnerin“ Angela Tredup.

Liebevoll wurde der 90-jährige Traditionswagen durch die Straßenbahnfreunde in den Erstzustand des beginnenden 20. Jahrhunderts versetzt. Selbst die Schilder „Hinauslehnen und Spucken während der Fahrt ist verboten“sind zu finden. „Wir wollen in Vorbereitung des 800. Stadtgeburtstages 2018 diese Fahrten weiter anbieten“, sagte Jürgen Wittmüß, der Vereinsvorsitzende. Er und Thomas C. von Widdern waren mit heiteren Läuschen und Riemels die Klönsnacker vom Dienst. An ihrer Seite, unverzichtbar, Klaus Decker als Unterhalter und Animateur mit seinem Akkordeon. Von Burlala bis zu den treckenden Ostseewellen: Er bringt Stimmung unter die Fahrgäste. So meinte Roland Beisler nach der Fahrt: „Ich habe lange nicht mehr eine so fröhliche Runde gehabt“. Klaus Decker aber meinte: „Es ist schwere Arbeit und macht doch Spaß“. Nun wartet Wagen 26 auf die nächsten fröhlichen Fahrgäste.

Jürgen Falkenberg

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