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Historische Tänze und virtuelle Rundgänge

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Die Lange Nacht der Museen präsentiert sich abwechslungsreich / 16 Einrichtungen nehmen am Sonnabend teil

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Die Zoologische Sammlung am Universitätsplatz öffnet zur Langen Nacht ihre Sonderausstellung „Aufgetischt – So fressen Tiere“.

Stadtmitte Führungen, Präsentationen, Inszenierungen und Tänze: Zur Langen Nacht der Museen am 29. Oktober haben sich 16 Einrichtungen ganz unterschiedliche Aktionen einfallen lassen. „Wir wollen in spielerischer Form die Geschichte der Stadt, des Landes und der Kultur lebendig und erlebbar machen“, sagt Barbara Weyrich von der Kw Agentur für Kommunikation und Werbung.

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Die Lange Nacht der Museen präsentiert sich abwechslungsreich / 16 Einrichtungen nehmen am Sonnabend teil

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Programm (Auszug)

Sonnabend , 29. Oktober,

18 bis 24 Uhr:

18 Uhr Feuerwerk im Klosterhof

18.30 Uhr Führung im Barocksaal, Zugang über Herzogliches Palais 19 Uhr Fachvortrag Zoologische Sammlung, Universitätsplatz

19.30 Uhr Rostocker Mumiensärge, Heinrich-Schliemann-Institut

19 Uhr Führung Max-Samuel-Haus, Schillerplatz

20 Uhr Führung Astronomische Uhr, Marienkirche

• Internet: www.lange-nacht-dermuseen-rostock.de

„Es kommen immer mehr Ideen und Anregungen dazu, daher macht es jedes Jahr aufs Neue Spaß“, sagt die Koordinatorin. Ein besonderer Höhepunkt sei die Führung von Steffen Stuth in den Barocksaal.

„Hier wartet dann schon die Herzogin Louise Friederike zu Mecklenburg, die eine kesse junge Frau gewesen sein soll“, sagt Weyrich schmunzelnd. Gespielt wird die Adelige von der Schauspielstudentin Larissa Semke. Doch es wird auch getanzt im Barocksaal, denn Tänzer der Ballettschule Sabine Marquardt werden historische Choreografien aus der Renaissance und der Zeit des Barocks zeigen.

Insgesamt erwarte man rund 4000 Besucher am Sonnabend. Um einige davon zum Schillerplatz zu locken, nimmt das Max-Samuel- Haus zum ersten Mal an der Langen Nacht teil. „Wir wollen das ausprobieren“, sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Steffi Katschke. Seit vergangener Woche habe die Einrichtung auch eine neue Ausstellung: „25 Jahre Max-Samuel- Haus – dem jüdischen Mecklenburg auf der Spur“

. Zwei Führungen wird es in der Museums-Nacht geben. „Wir zeigen hier unter anderem die bewegte Geschichte des Hauses“, so Katschke. Denn der Wohnsitz des Namensgebers und ehemaligen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde war im Dritten Reich die Verwaltung der Tierzuchtforschung in Dummerstorf und nach Kriegszeiten beherbergte es sogar eine Kinderkrippe. „Wir hoffen, einige Besucher anzulocken“, sagt Katschke. Sie weiß, dass diese Aktion gerade für freie Kulturträger eine Herausforderung ist und viel Arbeit bedeute. „Es ist also ein Experiment und wir sind gespannt, wie der Zulauf ist.“

Ein Neuling ist das Cryptoneum nicht. „Wir sind von Anfang an dabei“, sagt Museumsleiter Hartmut Schmied. Seit 17 Jahren gibt es das virtuelle Legendenmuseum im Internet. „In unserem Museum geht es um Sagen der realen Welt, die heute noch erlebbar sind“, erklärt der Leiter. Als Beispiel nennt er die nie ganz geklärten Geschichten um die Rostocker Rathausschlange. Am Sonnabend wird Schmied im „Stilbruch“ in der Eselföterstraße über seine Einrichtung reden und den Vortrag „Stille Wasser sind tief. Ein Tauchgang in das Reich der Legenden“ halten. In dem Restaurant werden sich auch das Miniland und das Landschulmuseum Göldenitz vorstellen.

„Hier können Besucher essen, trinken und sich in angenehmer Atmosphäre informieren“, fügt Weyrich hinzu. Eine Art Museen-Theken-Nacht. Für all diese und noch mehr Veranstaltungen am Sonnabend sei man in der heißen Phase der Vorbereitung. „Es finden die letzten Proben statt und wir sind mit allen Teilnehmern in Kontakt“, sagt die Koordinatorin. So könne es dann voraussichtlich pünktlich am Sonnabend, 18 Uhr, mit dem Feuerwerk im Klosterhof losgehen.

Johanna Hegermann

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