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Hofgängerweg steht vor dem Ausbau

GRAGETOPSHOF Hofgängerweg steht vor dem Ausbau

Vor 20 Jahren gab es die letzte Sanierung. Die Schäden sollen beseitigt werden. Jetzt beginnen die Vorbereitungen.

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Es gibt viele Absackungen auf dem Weg.

Quelle: Mathias Otto

Gragetopshof. Abgesenkte Gullydeckel, zerbrochene Bürgersteigplatten und sogar Risse in den Hausfassaden: Die Anwohner im Hofgängerweg des knapp 80 Seelen-

Dorfes Gragetopshof wollen und können nicht mehr mit ihrer maroden Straße leben. In den vergangenen Jahren nutzten außerdem immer wieder — teilweise ungenehmigte — Baustellen- und Schwerlasttransporte den Weg, um zu ihren Baustellen zu gelangen. Denn eine Brücke in Dahlwitzhof verhindert aufgrund der Durchfahrtshöhe das Heranfahren von Rostocker Seite. „Wir müssen diesen Zustand schon seit einigen Jahren ertragen. Es wird höchste Zeit, dass der sich ändert“, erklärt Anwohner Martin Beckmann. Einwohner füllten den Zuschauerbereich auf der letzten Gemeindevertretersitzung. „Wir wollten mit unserer Anwesenheit zeigen, dass uns das Thema ernst ist“, sagt er.

Denn auf der Tagesordnung stand die Sanierung eines 252 Meter langen Abschnittes des Weges. Der Einsatz der Bewohner scheint sich gelohnt zu haben, denn einstimmig wurde die Planungsphase durch einen Beschluss eingeläutet. Einzige Voraussetzung: Es müssen Fördergelder fließen. „Wie wir die Straße letztendlich gestalten werden, steht auf einem anderen Blatt. Jetzt geht es erst einmal darum, dass das Projekt überhaupt geplant werden kann“, erklärt Bürgermeister Klaus Zeplien (Linke). Es gibt mehrere Varianten, die schon einmal den Bewohnern vorgestellt wurden. „Wir können nicht allen Wünschen gerecht werden, aber wir müssen mit den Anwohnern eine gemeinsame Lösung finden“, kündigt der Bürgermeister an. Deshalb soll es noch eine weitere Informationsveranstaltung geben. Denn noch immer ist nicht geklärt, ob ein zusätzlicher Gehweg samt Beleuchtung errichtet oder die Straße über die gesamte Breite ausgebaut wird. Für die Einwohner ist vor allem eins wichtig: den Verkehr so weit wie möglich aus Gragetopshof raushalten. „Wir wollen auf keinen Fall, dass unser Ort als Umleitungsstrecke bekannt wird — und schon gar nicht als Rennstrecke“, erklärt Martin Beckmann. Deshalb existieren schon drei Bremsschwellen, sogenannte Berliner Kissen, zwischen Brücke und Ortsausgang.

Nach der letzten Sanierung vor knapp 20 Jahren sah die Situation in Gragetopshof noch anders aus. „Damals war es ein ruhiges, verschlafenes Dorf. Dann begannen unter anderem die Arbeiten an den Gleisen. Und die Laster häuften sich. Was daraus geworden ist, sieht man auf der Fahrbahn“, sagt eine Anwohnerin, die schon seit 1997 im Ort lebt.

Gefahr für Schulkinder
Ein Gehweg und eine Straßenlaterne sind im Hofgängerweg in Gragetopshof aktuell nicht vorhanden, der ruhende Verkehr ist nicht geordnet. Diese unübersichtliche Situation ist gefährlich für Fußgänger, besonders für Schulkinder auf dem Weg zur Haltestelle im Ortskern.

 



Mathias Otto

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Gragetopshof
Der Hofgängerweg in Gragetopshof muss dringend saniert werden. Seit 20 Jahren wurde hier nichts mehr getan.

Vor 20 Jahren gab es die letzte Sanierung im Hofgängerweg in Gragetopshof. Die Schäden sollen beseitigt werden. Jetzt beginnen die Vorbereitungen.

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