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Immer mehr Pakete: Post baut neues Zentrum

Südstadt Immer mehr Pakete: Post baut neues Zentrum

In der Erich-Schlesinger-Straße entsteht ein neues Drehkreuz für Briefe und Pakete / Im Oktober ist Einzug

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70 000 Haushalte werden künftig aus der Südstadt mit Briefen, Paketen und Zustellungen versorgt.

Quelle: dpa/lhe

Südstadt. Die Zustell-Zentren der Deutschen Post sind an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb lässt das Unternehmen einen neuen Hallen- und Bürokomplex in der Erich-Schlesinger-Straße bauen. Statt an mehreren Standorten, wurde ein zentraler Anlaufpunkt für Briefe und Pakete gefunden. Auf dem 14 500 Quadratmeter großen Gelände entsteht das 2500-Quadratmeter-Gebäude. Ende Oktober sollen die Mitarbeiter dort einziehen, teilt das Unternehmen mit.

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In der Erich-Schlesinger-Straße entsteht ein neues Drehkreuz für Briefe und Pakete / Im Oktober ist Einzug

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Neues Haus, neue Autos

„StreetScooter“ nennt sich das neue Elektroauto der Deutschen Post. Seit Anfang 2014 wurden insgesamt 150 Vorserienfahrzeuge in verschiedenen Zustellstützpunkten bundesweit in Betrieb genommen. In MV werden solche Autos ab dem kommenden Jahr eingesetzt.

„Die letzte Meile vor dem Kunden“, nennt Mathias Köhn (55), Planer für betriebliche Prozesse bei der Deutschen Post, das Zustell-Zentrum für Pakete in Groß Schwaß. „Hier genügen die Bedingungen seit Langem nicht mehr. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr mit den Planungen für ein neues Zustell-Zentrum begonnen“, sagt er. Gründe für übervolle Hallen gibt es viele. Einen enormen Anteil hat dabei das Kaufverhalten der Rostocker. „Wir können über einen Zeitraum von fünf Jahren pro Jahr ein Wachstum von acht bis zehn Prozent bei Lieferungen von Paketen feststellen“, meint Sprecher Jens-Uwe Hogardt (53).

Momentan müssen die Mitarbeiter in Groß Schwaß täglich 100 Rollbehälter mit jeweils 50 Paketsendungen verladen. Laut Prognosen wird auch in den kommenden Jahren ein stetiger Zuwachs des Internethandels vorausgesagt. „Die Auslagerung eines Teils der Paketzustellung in die Erich-Schlesinger-Straße wird Groß Schwaß entlasten. Die Deutsche Post investiert also in der Hansestadt in die Zukunft“, so Jens-Uwe Hogardt. Das heißt auch, dass Mitarbeiter der beiden Stützpunkte Reutershagen und Satow ins Gebäude in der Südstadt mit einziehen werden.

„Die Lage genau in der Stadtmitte mit dem größten Brief- und Paketaufkommen ist strategisch genial“, sagt Uta Krüger, Leiterin des Zustellstützpunktes. Aus der Südstadt sollen ab Oktober rund 70

000 Haushalte per Brief-, Paket- oder Verbundzustellung versorgt werden. Für die Pakete stehen hier 20 Rolltore zur Verfügung. „An ihnen können die Zusteller ihre Fahrzeuge gleichzeitig parken und bequem auf ergonomischer Höhe beladen“, so Mathias Köhn, der von einem „Catwalk“ in der benachbarten Brief-Halle spricht. Dies soll ein überdachter Bereich werden, „unter dem die Zusteller ihre Fahrzeuge rückwärts einparken können“.

Der Neubau werde zum richtigen Zeitpunkt fertig – „pünktlich zum Weihnachtsgeschäft. Von Oktober bis Ende Dezember herrscht bei uns Hochkonjunktur“, sagt Köhn. Gleich im Anschluss soll das bisherige Gebäude in der Erich-Schlesinger-Straße abgerissen werden. Das Beton-Gebäude aus den 1970er Jahren wurde zu DDR-Zeiten für den Zollumschlag genutzt. Hier entstehen unter anderem Parkplätze für die Mitarbeiter, ein Teil wird Grünfläche.

Mathias Otto

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