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Informations-Stelen laden zu historischem Rundgang

BAD DOBERAN Informations-Stelen laden zu historischem Rundgang

Seit gestern gibt es ein neues Angebot für Einheimische und Touristen in Bad Doberan. Interessierte können sich auf einen historischen Rundgang durch die Münsterstadt begeben.

Bad Doberan. Seit gestern gibt es ein neues Angebot für Einheimische und Touristen in Bad Doberan. Interessierte können sich auf einen historischen Rundgang durch die Münsterstadt begeben. Dafür sind gestern sechs Informationsstelen aus Edelstahl im Stadtgebiet aufgestellt worden. „Die Stelen stehen an sechs bedeutenden Plätzen“, erläutert Ellen Stage vom Stadtplanungsamt. Auf ihnen werde die Historie des Platzes sowie die Bedeutung der Bauwerke und der Anlagen beschrieben – auf Deutsch und Englisch. Historische Fotos zeigen, wie die Plätze früher aussahen. Da sei es gar nicht so einfach gewesen, welche in passender Auflösung zu finden. „Anhand der Stelen kann man sich Bad Doberan selbst erschließen“, sagt Ellen Stage. Sie stehen auf dem Kamp, am Markt, am Torhaus der Klosteranlage, am Münster und am Bahnhof. Auch auf dem Kleinen Kamp soll eine Stele installiert werden, doch erst nach der Umgestaltung. Läuft alles nach Plan, könnte im Herbst der Umbau beginnen.

Andreas Dietzel von Nord Design, eine Agentur für Kommunikations- und Objektdesign, hat die Stelen entworfen. Er hatte den Zuschlag bekommen, nachdem ein Designwettbewerb für die Stelen ausgeschrieben worden war und fünf Designbüros ihre Entwürfe eingereicht hatten. Der Auftrag: „Es soll zurückhaltend sein, aber auffallen, es soll den historischen Charakter gerecht werden, aber nicht historisieren“, erzählt Andreas Dietzel. Und so sei das moderne Bad Doberan die beiden Edelstahlteile mit der Beschriftung, dem Zeitstrahl und der Karte und das historische Bad Doberan die „rostige Säule“ in der Stele mit Schwan, der obendrauf sitzt – das Wappentier der Stadt. Durch die Säule, bestehend aus drei vertikalen Platten, kann der Betrachter durchsehen. „So hat es eine Leichtigkeit und ist nicht wie eine Klagewand“, erläutert der Objektdesigner, der auch das aktuelle Molli-Logo der Mecklenburgischen Bäderbahn GmbH entwarf.

Andreas Dietzel hat von 1978 bis 1981 an der Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm studiert. Als Kind ist er in Börgerende groß geworden, war oft in Bad Doberan, erzählt er. Seine Affinität zu dieser Region sei geblieben.

al

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