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Institut geht neue Wege in der Ausbildung

BENTWISCH Institut geht neue Wege in der Ausbildung

Dem Vorhaben des Instituts Lernen und Leben (ILL) in Bentwisch eine Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen/Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz zu eröffnen, ...

Bentwisch. Dem Vorhaben des Instituts Lernen und Leben (ILL) in Bentwisch eine Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen/Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz zu eröffnen, steht nach eigenen Angaben nichts mehr im Wege. Kürzlich erhielt das ILL die dafür erforderliche Genehmigung des Bildungsministeriums. Mit der Zulassung kann noch mit dem Schuljahr 2016/2017 die erste vierjährige Ausbildung beginnen.

„Landesweit steigt in den nächsten Jahren der Bedarf an qualifizierten pädagogischen Fachkräften und es droht Fachkräftemangel. Daher haben wir uns entschlossen, dem aktiv entgegenzuwirken“, sagt ILL-Geschäftsführer Sergio Achilles. Anspruch sei, eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten. „Das A und O einer jeden Ausbildung ist Praxisbezug, um Gelerntes anzuwenden und reflektieren zu können“, weiß Swantje Gertenbach, die als Bereichsleiterin für Schulen und berufliche Bildung für die neue Schule verantwortlich zeichnet.

Um die nötige Praxis zu sammeln, haben die künftigen Fachkräfte beim ILL mit seinen 54 Einrichtungen gute Chancen auf einen Praktikumsplatz. Gleichzeitig bietet sich noch während der Ausbildung die Gelegenheit, seinen potenziell künftigen Arbeitgeber ausgiebig zu beschnuppern. Rund zwei Millionen Euro investiert das ILL in den Neubau, der unmittelbar neben der Hauptverwaltung entsteht. Das zweigeschossige Gebäude verfügt über eine Grundfläche von 950 Quadratmetern. Dort gibt es beispielsweise einen Raum, der bevorzugt als naturwissenschaftliches Labor genutzt wird, ein anderer fungiert als Atelier und ist mit Brennofen und natürlichen Oberlichtern ausgestattet. Eine Infoveranstaltung über die Schule findet am Donnerstag, 19. Mai in der Hauptverwaltungsstelle in Bentwisch statt.

OZ

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