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Internationale Bunsen-Tagung erstmals an Uni Rostock

Südstadt Internationale Bunsen-Tagung erstmals an Uni Rostock

500 Forscher aus aller Welt diskutieren über Chancen der Sonnen-Energie

Südstadt. Sonnenenergie ist die größte Energiequelle überhaupt. Sie lässt sich günstig und effektiv über Photovoltaikanlagen zum Erzeugen von Strom oder als thermische Solarkollektoren für Wärme nutzen. Was noch alles möglich ist, darüber beraten international renommierte Wissenschaftler vom 5. bis zum 7. Mai an der Uni Rostock.

 

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Professor Ralf Ludwig hat die internationale Tagung nach Rostock geholt.

Quelle: Edeltraud Altrichter/uni Rostock

Höhepunkt der Veranstaltung ist der öffentliche Vortrag von Michael Grätzel aus Lausanne über „Photosysteme für die solare Erzeugung von Elektrizität und Brennstoffen“. Für die von ihm erfundene Farbstoffsolarzelle („Grätzelzelle“) hat er 2010 den höchstdotierten Technologiepreis, den Millennium-Preis erhalten. Mit Farbstoffsolarzellen wird die Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt. Die „Grätzelzelle“ besticht durch niedrige Herstellungskosten und geringe Umweltbelastung.

Die Umwandlung der Sonnenenergie in speicherbare und nutzbare Formen ist das Hauptthema der internationalen Bunsentagung für Physikalische Chemie. „Dieses Thema passt hervorragend in das Land und seine Forschungslandschaft“, sagt Ralf Ludwig, Professor für Physikalische Chemie an der Uni Rostock. Er hat mit seinem Engagement in der Bunsen-Gesellschaft und seiner Forschung zum Thema Energie wesentlich dazu beigetragen, dass die Bunsentagung 2016 in Rostock stattfindet.

Die Jahrestagung der Deutschen Bunsengesellschaft, deren Erster Vorsitzender Professor Joachim Sauer von der Berliner Humboldt-Universität, der Ehemann von Kanzlerin Angela Merkel, ist, findet erstmals seit 1894 in Mecklenburg-Vorpommern statt. Es werden rund 500 Wissenschaftler aus aller Welt erwartet. In mehr als 150 Vorträgen stellen sich Spitzenforscher und Nachwuchswissenschaftler vor. „Wenn ein Land wie Mecklenburg-Vorpommern nicht nur auf große Windkraftanlagen setzen möchte, müssen geeignete Materialien für die Speicherung und den Transport von Energie entwickelt werden“, sagt Ludwig.

Dass das Thema sehr gut ins Bundesland passe, unterstreicht auch der Uni-Rektor Wolfgang Schareck. Es sei zudem eine Wertschätzung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, dass diese international viel beachtete Tagung in Rostock stattfinde.

Die Bunsentagung ist 1894 unter dem Namen Deutsche Elektrochemische Gesellschaft gegründet worden. Dem Physiko-Chemiker Robert Bunsen zu Ehren wurde die Gesellschaft 1902 umbenannt.

OZ

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