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Internationale Investoren beteiligen sich an Centogene

Stadthafen Internationale Investoren beteiligen sich an Centogene

25-Millionen-Euro-Geldspritze für Rostocker Gen-Forscher / Auch die OstseeSparkasse beteiligt sich am Wachstumskurs

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Auf der Holzhalbinsel entsteht derzeit die neue Zentrale von Centogene. Hier sollen 240 Forscher und Entwickler arbeiten.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Stadthafen. Das Rostocker Bio- Technologie-Unternehmen Centogene will seinen weltweiten Wachstumskurs beschleunigen – und bekommt dabei finanzielle Rückendeckung von internationalen Investoren: Ein Konsortium von Geldgebern aus Deutschland, Kanada, Luxemburg und den USA beteiligt sich nun mit 25 Millionen Euro an der Gentechnik-Firma aus MV. Mit dabei ist unter anderem die Roka 1825 GmbH, eine Tochter der OstseeSparkasse. Doch damit nicht genug: Centogene will in den kommenden Jahren den Schritt an die Börse wagen. „Der Börsengang wird aber definitiv nicht mehr im Jahr 2017 stattfinden“, so Firmen- sprecher Doreen Niemann.

Centogene ist auf das Entschlüsseln menschlicher Gene spezialisiert. Mehr als 9000 Kunden aus aller Welt nehmen jährlich die Dienste der Forscher aus Rostock in Anspruch. Das Ziel: Seltene Erbkrankheiten in den Genen aufspüren und Therapien für die Betroffenen entwickeln. Die meisten Kunden kommen aus dem Ausland – aus Skandinavien, ebenso aus Asien, Lateinamerika und zunehmend auch aus dem Nahen Osten. „Wir haben Kunden aus 100 Ländern weltweit“, sagt Niemann. Ein Wachstumsmarkt. Und das Geschäftsmodell der Rostocker wird nun auch für internationale Anleger immer interessanter.

Zu den Investoren der zusätzlich 25 Millionen Euro zählen unter anderem TVM Capital Life Science. Das Investment-Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 30 Jahren mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar in aufstrebende Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Pharma und Medizintechnik investiert. Ebenfalls ein großer Geldgeber ist die Ospa-Tochter Roka 1825: Das Unternehmen wurde von der Sparkasse gegründet, um in „zukunftsträchtige und erfolgversprechenden Unternehmen der Region“ zu investierten und den Firmen so ein Wachstum zu ermöglichen. Insgesamt hat die Roka 1825 bereits mehr als zehn Millionen Euro investiert. Das erste Unternehmen, an dem sich die Bank beteiligte, war die Firma Clearum aus Poppendorf. „Wir sehen uns für die regionale und wirtschaftliche Entwicklung mit verantwortlich“, so Ospa- Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt.

Arndt Rolfs, Vorstandsvorsitzender von Centogene, bedankte sich gestern bei den Investoren für ihr Vertrauen – vor allem bei den Geldgebern aus der Region: „Ohne sie wäre ein so schnelles, weltweites Wachstum wie unseres nicht denkbar.“

am

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