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Südstadt Internet am Bett und neuer Landeplatz

Klinikum Südstadt investiert in Komfort, moderne Medizintechnik und erfüllt EU-Forderungen

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Wir starten mit dem Umbau der Apotheke.“Renate Fieber, Verwaltungschefin

Südstadt. Mehr Komfort am Krankenbett: Seit einer Woche wird im Südstadtklinikum ein neues System für die Ausstattung der Patientenzimmer mit modernen Telefon- und Fernsehanlagen installiert. „Cockpit“ nennt sich die 600000 Euro teure Anschaffung, bei der der Patient künftig über einen Flachbildschirm am Bett auch ins Internet gelangen und telefonieren kann.

Das Klinikum investiert auch in einen neuen leistungsstarken Mag-

netresonanztomographen (MRT), da das 2002 angeschaffte vorhandene Gerät den wachsenden medizintechnischen Ansprüchen nicht mehr genügt. Bis zum Jahresende soll der 1,3 Millionen Euro teure und 3,5 Tonnen schwere 1,5 Tesla-MRT ins Haus gehievt werden. „Das wird nicht so einfach“, sagt Verwaltungsdirektorin Renate Fieber, da müsse wahrscheinlich sogar die Fassade geöffnet werden.

Nach der Fertigstellung des Parkhauses auf dem Gelände des Klinikums Südstadt wird in den nächsten Wochen und Monaten weiter gebaut. „In zwei, drei Wochen starten wir mit der Umgestaltung der Apotheke“, kündigt Fieber an. So müssen für die Herstellung von Chemotherapeutika besondere Reinräume mit entsprechender Technik eingerichtet werden. Das gesamte Vorhaben kostet etwa eine Million Euro, wobei das Land die nach Apothekenvertriebsordnung vorgeschriebene Neukonzipierung mit 700000 Euro fördert. Auch der Hubschrauberlandeplatz muss EU-konform neu gestaltet werden. „Im Oktober wird mit den Arbeiten begonnen“, so Fieber. Es werde am bisherigen Standort ein Hügel aufgeschüttet, zuerst werde an einer hindernisfreien Einflugschneise und der Befeuerung des Platzes für Nachteinsätze gearbeitet.

Ein weiteres Projekt ist die Einrichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Hier werden demnächst zwei Arztpraxen eingegliedert. Die Ärzte werden im Klinikum angestellt, praktizieren aber weiter in ihren Räumen, wie Fieber erläutert. Das MVZ soll mit ambulanten Leistungen das medizinische Angebot des Krankenhauses abrunden. Das würden schon viele Kliniken so machen. Doch ein kommunales Haus, wie das von der Stadt betriebene Südstadtklinikum, hätte besondere rechtliche Bedingungen zu erfüllen.

Das städtische Klinikum steht gut da. Die Erlöse aus Krankenhausleistungen können 2016 mit rund 92 Millionen Euro um etwa sieben Millionen Euro gegenüber 2015 gesteigert werden. „Wir haben auch als einziges Krankenhaus dieser Größenordnung im Land ab April des Jahres 23 vollstationäre Betten mehr genehmigt bekommen“, sagt Fieber. Das spreche für Leistungsniveau und -wachstum des Hauses. Sie prognostiziert im Wirtschaftsplan für 2016 einen Gewinn von 2,5 Millionen Euro, der an die Stadt fließen wird. Doris Kesselring

OZ

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