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Jüdische Kultur erhalten

Bahnhofsviertel Jüdische Kultur erhalten

Jan-Peter Schulze erneut Vorsitzender des Vereins Max-Samuel-Haus

Bahnhofsviertel. Geschichte erleben, eintreten, sich umsehen, Informationen erhalten, Gespräche suchen und Menschen treffen. Das Max-Samuel-Haus ist ein Ort der jüdischen Geschichte und Kultur. Die Begegnungsstätte ist das einzige öffentliche Haus in der Hansestadt, das durch Lesungen, Konzerte, Vorträge und thematische Ausstellungen den Schwerpunkt allein auf jüdische Geschichte legt. Gestern Abend kam der „Verein der Freunde und Förderer des Max-Samuel-Hauses“ zu einer Mitgliederversammlung zusammen.

Es dauerte eine Weile bis die Diskussion der aktuellen Berichte abgeschlossen war. Die Vereinsmitglieder debattierten über die Stolpersteine, die in Rostock vor den ehemaligen Wohnungen von Holocaust-Opfern in den Bürgersteig gelassen wurden. Neuerdings sei die Bezeichnung durch „Denksteine“ zu ersetzen und der Einsatz auszuweiten. Einig wurde man sich schnell, dass diese Steine restauriert werden müssen.

Weniger Diskussion bot die Neuwahl des Vereinsvorstandes. Jan-Peter Schulze wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Auch für Hella Ehlers ist das Wahlergebnis eindeutig ausgefallen – sie bleibt an stellvertretender Position. Als Schatzmeisterin verbleibt Bettina Klar, Heike Tröger tritt ebenfalls ihre zweite Amtsperiode als Beisitzerin an. Ehlers und Schulze wissen, warum sie weitermachen wollen: „Wir möchten unsere Anliegen fortführen. Junge Menschen, neue Ideen und Formate sind immer willkommen.“

lmk

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