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Jung und Alt unter einem Dach?

Thelkow Jung und Alt unter einem Dach?

Thelkower Kita soll in die ehemalige Grundschule ziehen / Außerdem sollen dort seniorengerechte Wohnungen entstehen

Thelkow. In die ehemalige Grundschule der Gemeinde Thelkow soll wieder Leben einziehen. „Die Idee ist, dass die Kindertagesstätte umzieht“, berichtet Thelkows Bürgermeister Erhard Skottki. Bei einem Vortragsabend am 24. Februar sollen die Bürger über die Vorstellungen der Gemeinde informiert werden. „Wir sind noch ganz am Anfang. Aber wir möchten, dass die Einwohner früh Bescheid wissen und mitreden können.“

Der Umzug der Kita „Thelkower Orgelpfeifen“ sei die beste Idee, um die Einrichtung zu sichern. Die Auslastung sei gut. Das derzeit genutzte Gebäude allerdings ist in die Jahre gekommen. „Da brauchen wir nicht investieren. Aber wir wollen die Kita langfristig erhalten“, sagt Skottki.

„Wir freuen uns riesig, wenn eine Lösung gefunden wird“, sagt Roswitha Mittelstädt, Leiterin der Kita. Seit der Eröffnung 1989 habe das Gebäude keine grundlegende Sanierung erfahren. Notwendige Reparaturen und Renovierungen wurden zwar ausgeführt, „aber es wäre schön, wenn alles etwas moderner wäre“, so die 59-Jährige. In der ehemaligen Grundschule bestehe die Chance, bauliche Wünsche umzusetzen.

„Klar ist das eine Rieseninvestition, die ohne Fördermittel nicht geht. Aber sie ist sinnvoll“, findet der Bürgermeister. 29 Kinder besuchen die Kita.

Zusätzlich sollen einige Räume des Schulgebäudes zu seniorengerechten Wohnungen ausgebaut werden. Vier bis fünf seien möglich, so Skottki. Jung und Alt unter einem Dach also. „Beide Seiten würden davon profitieren“, sagt Roswitha Mittelstädt. Senioren würden sich über den Kontakt zu den Kindern freuen, die Kita selbst lädt oft Senioren zu Veranstaltungen ein. „Die Nähe kann sich nur positiv auswirken“, so die Kitaleiterin. 2005 war die Grundschule geschlossen worden.

Bis es so weit ist, dürften noch ein paar Jahre ins Land gehen. Weder mit Architekten oder Planern noch mit einem möglichen Investor beziehungsweise Betreiber – die Gemeinde selbst könnte laut Erhard Skottki diese Investition nicht stemmen wurde gesprochen. Die Veranstaltung am 24. Februar soll der Auftakt sein. Unter anderem wird Henning Bombeck, Professor für Siedlungsgestaltung und ländliche Bauwerke an der Uni Rostock, über diese Ideen sprechen.ron VERANSTALTUNG: Thelkow – Eine Dorfgemeinschaft mit Wir-Gefühl?!, Freitag, 24. Februar, 18 Uhr, ehemalige Schulküche, Dorfplatz 5.

OZ

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