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Junge auf Gleis: Bahn muss bremsen

Kessin Junge auf Gleis: Bahn muss bremsen

Immer wieder befinden sich Jugendliche auf der Geinitzbrücke

Kessin. Weil sich ein Junge in der Mitte der Geinitzbrücke im Gleisbett aufhielt, hat der Führer einer S-Bahn in den Nachmittagsstunden des Mittwochs eine Schnellbremsung machen müssen. Das hat die Bundespolizeiinspektion Rostock mitgeteilt.

Zum Zeitpunkt des Bremsens befuhr die S-Bahn die Strecke mit einer Geschwindigkeit von knapp 80 Stundenkilometern und kam nach rund 100 Metern zum Stillstand. Der Junge versteckte sich zunächst hinter einem Brückenpfeiler und flüchtete dann von der Brücke in Richtung Stadt. Die Reisenden kamen mit dem Schrecken davon.

Die Bundespolizei sucht nun nach einem etwa 15 Jahre alten, schlanken Jungen. Am Mittwochnachmittag trug er schwarze lange Hosen und ein schwarz-weiß-kariertes T-Shirt, dazu ein schwarzes Basecap.

Im Zusammenhang mit diesem Vorfall macht die Bundespolizei noch einmal deutlich, dass solches Verhalten fatale Folgen haben kann. Ein Schwerpunkt hat sich in den Sommermonaten gerade an der Geinitzbrücke gebildet. Sie quert als Eisenbahnbrücke die Warnow und wird immer wieder dazu genutzt, um von dort in die Warnow zu springen oder das Überqueren der Brücke als Abkürzung zu nutzen.

Dies sei jedoch kein Badespaß, denn der Aufenthalt im Gleisbereich sei nicht nur verboten, sondern lebensgefährlich.

Wer Hinweise auf den Jungen geben kann, wird gebeten, sich an die Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock, ☎ 0381/2083111, zu wenden. Die Hinweise werden vertraulich behandelt.

OZ

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