Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Junger Forscher gewinnt Chemie-Preis

Stadtmitte Junger Forscher gewinnt Chemie-Preis

Rostocker kann mittels Computersimulation Eigenschaften neuer Substanzen vorhersagen

Voriger Artikel
Andreas Raelert gewinnt Schlosstriathlon
Nächster Artikel
Feuerwehren: Ärzte-Mangel gefährdet Einsatzbereitschaft

Der junge Chemiker Jan Neumann ist auf einer deutschlandweiten Tagung für seine Forschung mit einem Preis geehrt worden.

Quelle: Foto: Privat

Stadtmitte. Der erst 24 Jahre junge Rostocker Nachwuchswissenschaftler Jan Neumann vom Institut für Chemie der Uni Rostock hat auf der diesjährigen Tagung der deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie an der Technischen Universität Kaiserslautern einen Preis gewonnen. Mit einem Computerprogramm hat der Rostocker Forscher erfolgreich untersucht, wie sich die geladenen Teilchen in ionischen Flüssigkeiten anordnen und sich so die Eigenschaften der flüssigen Salze kontrollieren lassen. Mit molekulardynamischen Simulationen kann Jan Neumann die Eigenschaften neuer Substanzen vorhersagen und Experimente besser verstehen.

Jan Neumann arbeitet seit Abschluss seiner Masterarbeit im vergangenen Jahr an der molekularen Simulation ionischer Flüssigkeiten. Bei diesen Flüssigkeiten handelt es sich um spezielle „geschmolzene Salze“, die bei Raumtemperatur flüssig und für technische Anwendungen hochinteressant sind. „Durch das Einführen spezifischer molekularer Wechselwirkungen, sogenannter Wasserstoffbrückenbindungen, können wir die Nachbarschaft der Moleküle bestimmen“, erläutert der junge Forscher, der seine Arbeiten gerne als Molekülarchitektur beschreibt.

Jan Neumann nutzt dabei die Methode der molekulardynamischen Simulation, bei der die ionischen Flüssigkeiten mit allen molekularen Details im Computer nachgebildet werden. Für deren Entwicklung wurde 2013 der Chemie-Nobelpreis an drei amerikanische Wissenschaftler verliehen.

„Besonders gefällt mir, dass meine in erster Linie theoretische Arbeit mit weiteren experimentellen Arbeiten anderer Doktoranden innerhalb der interdisziplinär forschenden Arbeitsgruppe gut vernetzt ist“, sagt Neumann. Sein Doktorvater, Prof. Ralf Ludwig, Leiter der Physikalischen Chemie in Rostock ergänzt, „dass durch unseren interdisziplinären Forschungsansatz nicht in erster Linie Einzelkämpfer gefördert werden, sondern die Arbeitsgruppe als Team erfolgreich funktioniert“.

Der Preis würde somit als Auszeichnung für die gesamte Arbeitsgruppe verstanden.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Herrenschlösser und Fähren
Auf zwei Rädern um den Chiemsee - wie hier bei Seebruck erkunden viele Touristen das „Bayerische Meer“ gerne vom Fahrradsattel aus.

Die größte Attraktion am Chiemsee ist nur mit dem Boot erreichbar: die Herreninsel mit Bayerns Antwort auf Schloss Versailles. Manche Touristen schauen sich außer dieser Märchenwelt von Ludwig II. nichts weiter an. Ein Fehler - wie jeder merkt, der den See einmal umrundet.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Nienhagen: Neuer Parcours muss weg

Die Anlage wurde ohne Genehmigung errichtet / Geräte stehen zu dicht an Kliffkante