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KTV und Brauerei luden zum Lenzen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt KTV und Brauerei luden zum Lenzen

Tausende Rostocker kamen ins Studentenviertel zum Feiern und Schauen.

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KTVlenzen am Sonnabend auf Luftmatratzen im gleichnamigen Stadtteil: Hanna Engberts, Sebastian Koller, Richard Kärmmert, Nina Löchner und Anna Schlewitz. Fotos (5): Marko Luptscho

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) ohne ihr Jahresfest — das geht gar nicht. Wenn auch viel kleiner als in den Jahren zuvor, zeigte sich das Szeneviertel von seiner buntesten Seite. Nur das Wetter blieb dem alten KTV-Slogan „blaumachen“ treu. Es schien den ganzen Tag die Sonne, und keine Wolke trübte die Stimmung.

Schon am Vormittag läutete die Rostocker Brauerei mit ihrem Hoffest das Szenario im Kultviertel ein. „Wir haben nicht weniger Besucher als im Vorjahr. Es dürften wieder mehr als 5000 Gäste hier sein“, war sich Peter Gliem, Geschäftsführer der Hanseatischen Brauerei Rostock, sicher.

Getreu dem Motto „KTVlenzen“ machten es sich Hanna Engberts (22), Sebastian Koller (31), Richard Kärmmert (23), Nina Löchner (23) und Anna Schlewitz (20) auf dem Brauereicampus bequem. Auf Luftmatratzen liegend und mit kühlen Getränken versorgt, saß das Quintett und lenzte. „Ich wohne seit einem Jahr hier in der KTV“, erzählte Anna Schlewitz. Der 20-Jährigen gefällt der Wohnort wegen seiner Nähe zur Universität und der vielseitigen Kultur. „Es ist das schönste Viertel in der Hansestadt“, ist sie überzeugt. „Die KTV ist jung, dynamisch und bunt“, schwärmt auch Nina Löchner. „Die Kneipenszene im Viertel ist super. Außerdem wohnen hier viele meiner Freunde, die ich hier gerne besuche“, meinte Richard Kärmmert.

„Es ist übersichtlich geworden“, sagte Katja Schönberg (30) zum Fest am Margaretenplatz. Gut sei ihrer Meinung nach, dass das Viertel sauberer geworden ist. Weniger Hundehaufen — habe sie bemerkt.

„Die Menschen die hier leben, kümmern sich mehr um ihren Stadtteil“, erklärte die gebürtige Rostockerin. „Solche Feste haben wir in Basel auch. Aber heute ist es besonders schön hier“, meinte Petra Linsel (34). Die Thüringerin hat ihre Zelte in der Schweiz aufgeschlagen, wollte sich aber bei ihren Besuch in Rostock unbedingt die KTV anschauen.

Auch wenn das Fest in diesem Jahr nur auf dem Margaretenplatz stattfand, beteiligten sich einige Gewerbetreibende aus dem Barnstorfer Weg am bunten Bühnenprogramm. „Ich wollte eine kleine eigene Modenschau dem Publikum präsentieren“, erzählte Anne Jacoby (31) vom Salon „Twenty-20“. Sie nahm die vier Jahreszeiten zum Anlass und kleidete und frisierte ihre Models. „Wir zeigen sogar noch die fünfte Jahreszeit — den Fasching“, so die Inhaberin. „Es passiert hier so viel auf den Straßen. Es braucht nur ein wenig Sonne scheinen, und schon füllen sich die Gassen und Plätze mit Menschen“, freute sich die 31-Jährige über das bunte Fest.

„Wenn ich mir diesen Mix an Typen anschaue und sehe, wie nett und freundlich sie miteinander umgehen, habe ich das Gefühl, in einer weltoffenen Region zu sein“, resümierte Nina Löchner zum Abschluss.

 

Marko Luptscho

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Rostock
KTVlenzen am Sonnabend auf Luftmatratzen im gleichnamigen Stadtteil: Hanna Engberts, Sebastian Koller, Richard Kärmmert, Nina Löchner und Anna Schlewitz.

Besucher aus Rostock, aber auch von weit her, folgten der Einladung zum Kiezfest.

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