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Kassebohmer gewinnen Mal-Wettstreit um bunte Bahn

Reutershagen Kassebohmer gewinnen Mal-Wettstreit um bunte Bahn

„Diese Straßenbahn wurde von Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse der Kinder- und Jugendkunstakademie Rostock gestaltet“, ist seit gestern auf einer der zwei ...

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Luisa (v. l.), Paula und Celina haben mit ihren Mitschülern der 8a der Kinderkunstakademie die neue Wiro-Straßenbahn gestaltet.

Quelle: Ove Arscholl

Reutershagen. „Diese Straßenbahn wurde von Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse der Kinder- und Jugendkunstakademie Rostock gestaltet“, ist seit gestern auf einer der zwei Straßenbahnen zu lesen, die die Wohnungsgesellschaft Wiro als Werbefläche nutzt. Im Sommer 2015 hatte das Unternehmen einen Wettbewerb ausgeschrieben. Thema: „Mein Rostock – heute und morgen“.

Schüler der Klassenstufen sieben bis zwölf waren aufgerufen, ihre Gestaltungsvorschläge einzureichen. „Wir hätten auch eine Agentur damit beauftragen können“, sagt Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Aber man habe etwas Gutes für Kinder in der Region tun wollen. „Außerdem ist es spannend, wie Kinder zum Beispiel eine Stadtsilhouette sehen“, sagt Klehn. Eine Agentur hätte sicher Rathaus, Leuchtturm und Steintor angeboten. „Für die jungen Leute gehört aber der Kühlturm des Kohlekraftwerks ebenso dazu.“

22 Entwürfe wurden eingereicht. Gewonnen hat der Vorschlag der Schüler aus Kassebohm, die sich nun über 1000 Euro für ihre Klassenkasse freuen können. Und sie sind stolz auf „ihre Bahn“. Am liebsten würde sie allen erzählen: „Guck, die hab’ ich mit bemalt!“, sagt die 14-jährige Luisa. Jeder der neun Mitwirkenden hat kleine Details auf der Bahn, die er persönlich beigesteuert hat. Celina etwa beansprucht Kaffee- und Teekannen für sich. Bjarne hat die Häuser gemalt, Paula einen Seifenspender. Auch Gegenstände aus dem Wohnumfeld waren gefragt. Kunstlehrer Aram Galstyan ist stolz auf seine Schüler. Auf großen A1-Blättern haben sie ihre Entwürfe erarbeitet. Das Endergebnis rollt seit gestern auf zweimal 30 Metern durch ganz Rostock. Mindestens ein Jahr soll die Bahn so fahren. „Aber bestimmt behalten wir sie auch noch länger“, sagt Carsten Klehn.

ove

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