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Kein Gift im Groß Lüsewitzer See – doch die Fische sterben

Groß Lüsewitz Kein Gift im Groß Lüsewitzer See – doch die Fische sterben

Landkreis will Badeverbot wieder aufheben / Kein Gift im Wasser nachgewiesen

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Im sogenannten Schwarzen Loch bei Groß Lüsewitz treiben seit dem Feuer Hunderte tote Fische.

Quelle: Simone Hamann

Groß Lüsewitz. Gibt es schon heute die Entwarnung für den Groß Lüsewitzer See? Der Landkreis Rostock wird vermutlich bereits am Mittwoch das Badeverbot für das beliebte Gewässer wieder aufheben. Die Badestelle war nach dem Großfeuer auf dem Areal des Justus-Kühn-Institutes gesperrt werden – weil kontaminiertes Löschwasser in den See gelangt sein soll (die OZ berichtete). „Nun liegen erste Ergebnisse der Wasser-Untersuchung vor. Wir können schon jetzt ausschließen, dass Diesel oder Pflanzenschutzmittel in den See gelangt sind“, sagt Landkreis-Sprecher Michael Fengler der OZ. Auch der pH-Wert sei nur „minimal verschoben“.

Im benachbarten Schwarzen Loch, einem kleinen Badeteich, kam es dennoch in den Tagen nach dem Brand zu einem massenhaften Fisch-Sterben: Hunderte Kadaver trieben an der Oberfläche. Eine Erklärung dafür hat das Landratsamt bisher noch nicht: „Denkbar wäre, dass im ,Schwarzen Loch’ zwei Faktoren zusammengekommen sind: geringer Sauerstoffgehalt nach den warmen Wochen und kleinste Schadstoff-Einträge nach dem Großbrand.“ Unabhängig von den genauen Ergebnissen der Wasserproben hat sich der Kulturhistorische Verein entschieden, Teile des Park- und Seefestes am Wochenende abzusagen.

am

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Groß Lüsewitz
Eine dicke Rauchwolke stand über Groß Lüsewitz, als am Donnerstag eine Maschinenhalle in Flammen aufging.

Auf dem Gelände des Julius-Kühn-Instituts in Groß Lüsewitz (Landkreis Rostock) hat es am Donnerstag gebrannt. Vor der Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung gewarnt. Um den Brand zu löschen, waren mehrere Feuerwehren im Einsatz.

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