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Keine einheitlichen Regeln für Studierende zur Anwesenheit

Rostock/Greifswald Keine einheitlichen Regeln für Studierende zur Anwesenheit

An der Uni Greifswald gibt es eine Rahmenprüfungsordnung, die eine Anwesenheitspflicht regelt. In Rostock sind sich Vertreter von Universität und Studierendenschaft noch nicht einig.

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Blick auf das Hauptgebäude der Universität Greifswald.

Quelle: Stefan Sauer/archiv

Rostock/Greifswald. Zu Beginn des neuen Semesters stellt sich auch in Mecklenburg-Vorpommern für viele Erstsemester die Frage nach der Anwesenheitspflicht in ihren Veranstaltungen. Sie ist Sache der Hochschulen, eine einheitliche Regelung gibt es nicht.

So hat die Universität Greifswald seit 2016 eine Rahmenprüfungsordnung, die eine Anwesenheitspflicht für Seminare und weitere Veranstaltungen erlaubt, wenn das Lernziel nur bei regelmäßiger Anwesenheit erreicht werden kann. Die klassische Vorlesung betrifft dies aber nicht, hier ist das Erscheinen immer freiwillig, sagte ein Sprecher.

Auch an der Universität Rostock ist die Einführung einer solchen Rahmenprüfungsordnung geplant, um die Vielzahl existierender Regelungen für die einzelnen Studienfächer zu ersetzen. Wann mit der Einführung zu rechnen ist, ist unklar. Gegen eine allgemeine Anwesenheitspflicht leistet der AStA Widerstand. „Der Studierendenrat hat einen Beschluss gefasst, nach dem die Anwesenheitspflicht komplett abgeschafft werden soll“, erklärte AStA-Sprecher Danny Schmidt.

Für viele Studierende sei es wegen Nebenjobs, Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen gar nicht möglich, jede Veranstaltung zu besuchen. Zudem sei den Studierenden zu zutrauen, selbst entscheiden zu können, wie sie am besten lernten. In den bisherigen Beratungen hätten die Vertreter von Universität und Studierendenschaft in diesem Punkt nicht zueinander gefunden. Womöglich könnte für Übungen und Exkursionen eine Pflicht eingeführt werden, nicht aber für Vorlesungen und Seminare.

dpa/mv

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