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Kessiner Verein räumt Weg zu Angelstellen frei

Kessin Kessiner Verein räumt Weg zu Angelstellen frei

Zugang ist durch Windbruch unterbrochen

Kessin. Das Kreischen einer Motorsäge am Rande der Warnow am frühen Samstagmorgen verrät: Die Mitglieder des Anglervereins Kessin haben ihren ersten diesjährigen Arbeitseinsatz gestartet. Frank Lauchschus zerlegt mit der Motorsäge gestürzte Erlen und Weiden. „Durch den Windbruch ist der Zugang zu unseren Angelstellen unterbrochen“, sagt Uwe Schwemer (66), der Gewässerwart des Vereins. Neben dem Beseitigen des Windbruchs haben sich die 20 Angelfreunde das Stutzen von Kopfweiden und die Fertigung eines neuen Zauns am Anglerheim auf den Arbeitsplan gesetzt. „Der Jägerzaun ist nach 15 Jahren marode geworden“, schätzt Uwe Schwemer ein.

 

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Frank Lauchschus arbeitet Windbruch auf.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Die Erhaltung und Pflege der Natur und die Gesunderhaltung der Gewässer zum Wohle der Allgemeinheit haben sich die Vereinsmitglieder ins Statut geschrieben. So werden am 9. und 23. April weitere Arbeitseinsätze folgen. „Wir werden an den Torfkuhlen, etwa einen Kilometer von Kessin entfernt, den Unrat beseitigen“, sagt Uwe Schwemer. Fünf solcher Torfkuhlen mit zehn Hektar Wasserfläche hat der Verein vom Landesanglerverband in Pacht genommen. Sie sind entsprechend ausgeschildert. An ihnen darf nur mit Angelschein geangelt werden.

Die Torfkuhlen bei Kessin sind sechs Hektar groß. Die Torfkuhle an der Bahn hat einen Hektar Fläche. Das ebenso große Dreierloch ist fast zugewachsen. Dazu kommen die Hofwisch und der Kapellenteich bei Hohen Schwarfs. Der Dorfteich und das Mümmelkensoll in Beselin sind Karpfengewässer. In allen Gewässern außer dem Dreierloch sind Hecht, Schleie, Rotfeder,Plötze und Barsch zu fangen. Aale finden sich in den Torfkuhlen, die mit der Warnow Verbindung haben. „Karpfen aus den Torfkuhlen haben einen modrigen Geschmack“, sagt Werner Völker (80). Der stellvertretende Vereinsvorsitzende schätzt die Warnow wegen ihrer Reinheit als Angelgewässer. 20 Angelstellen hat der Verein an diesem Fließgewässer. Sie zu erhalten und instand zu halten, ist eine alljährlich wiederkehrende Arbeit.

Von Jürgen Falkenberg

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