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Kinder tauchen in bunte Zirkuswelt ein

DUMMERSTORF Kinder tauchen in bunte Zirkuswelt ein

Eine besondere Projektwoche erleben derzeit die Schüler der Grundschule Dummerstorf. Der Mecklenburger Projektcirkus Smiley ist Gast auf der großen Festwiese.

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Bei der Akrobatik im Zirkus ist Teamgeist gefragt.

Quelle: Carola Fischer

Dummerstorf. Eine besondere Projektwoche erleben derzeit die Schüler der Grundschule Dummerstorf. Der Mecklenburger Projektcirkus Smiley ist Gast auf der großen Festwiese.

Nachdem die Schüler an zwei Vormittagen trainiert haben, findet heute die Generalprobe statt, ehe das Gelernte zur Galavorstellung am Donnerstag und Freitag jeweils um 10 und 17 Uhr präsentiert wird.

Hierzu werden nicht nur Eltern, Großeltern sowie alle Zirkusinteressierten erwartet, auch 60 Kinder der Kindertagesstätte freuen sich auf die Vorstellung.

„Bereits einige Wochen zuvor haben die Kinder Plakate entworfen, hergestellt sowie im Dorf verteilt“, berichtet Schulleiterin Ulrike Specht. Vor und nach der Trainingszeit findet ein jahrgangsübergreifender Projektunterricht zum Thema „Zirkus“ in der Schule statt. Die Lehrer sind sich sicher: Das Projekt fördert Sozialkompetenz und Teambildung. „Viele Schüler erlangen mehr Selbstvertrauen und überwinden Ängste“, so die Schulleiterin, die mit ihrem Team die Kinder nach ihren Wünschen einteilte.

„Ich freue mich darauf, auf dem Seil gehen zu lernen“, sagt Lilly aus der 3 a, „und dies dann meinen Eltern vorstellen zu können.“ Genau so geht es Lennart, der sich für Akrobatik entschieden hat.

Zudem werden aus Schülern Dresseure für die Pony- und Ziegenshow, Jongleure, Gewichtheber, Tellerdreher oder Clowns in Kostümen und mit allen dazu gehörenden Requisiten. Dass die Schüler für die Projektwoche nur einen geringen Beitrag zahlten, machte der Schulverein durch die Unterstützung der Ostsee-Sparkasse sowie der Ehrenamtsstiftung MV möglich.

Bereits zum drittem Mal gastiert der Zirkus in Dummerstorf, den Stefan Woitschack vor neun Jahren zusammen mit seiner Frau gründete. „Unsere zweite Projektwoche führte uns bereits damals nach Dummerstorf“, erzählt der Zirkusdirektor, der aus einer Puppenspieler-Familie stammt. „Da seine Frau in einer Zirkusfamilie groß wurde und beide tierverrückt sind, zog es sie immer wieder dahin zurück.“ So tourt der Familienbetrieb seit 2007 durch Deutschland.

„Viele Kinder wachsen über sich hinaus“, das konnte Stefan Woitschack schon oft beobachten. „Sie sind erstaunt, dass sie etwas geschafft haben, was sie sich vorher nie getraut hätten. Andere lernen, beim Auftritt Hemmungen und Ängste zu überwinden und können dadurch ihr Selbstbewusstsein stärken. Das Zirkusleben ist in fast allen Ländern bekannt. „Das bietet uns die Möglichkeit, alle Kinder in die Zirkuswelt zu integrieren“, sagt Schulleiterin Ulrike Specht. Derzeit werden neun Kinder mit ausländischen Wurzeln in der Grundschule Dummerstorf unterrichtet.

Carola Fischer

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