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Kitas müssen für „Villa Kunterbunt“ doch nicht zahlen

Rostock Kitas müssen für „Villa Kunterbunt“ doch nicht zahlen

Astrid Lindgrens Erben rudern zurück – offenbar wollen sie nun keine Lizenzgebühren von Kindergärten verlangen.

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Sie haben Spaß in der Kita „Villa Kunterbunt“ in Kröpelin (v.l.): Lilly (6), Vu (6), Finja (5), Eileen (6), Latty (4) und Josephin (3).

Quelle: Dietmar Lilienthal

Rostock. Entwarnung für die „Villa Kunterbunt“: Kindergärten in Mecklenburg-Vorpommern, die einen Namen aus den Geschichten der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren tragen, müssen dafür offenbar doch keine Gebühren zahlen. Zwar müssten auch gemeinnützige Kindergärten eine entsprechende Erlaubnis für den Namen einholen, teilt der Hamburger Rechtsanwalt Ralph Graef auf OZ-Anfrage mit. Aber das schwedische Unternehmen Saltkråkan AB habe sich entschieden, dafür von Kindergärten „in der Regel keine Lizenzgebühr zu verlangen und auch keine Lizenzgebühren rückwirkend geltend zu machen“.

Zuvor hatte Saltkråkan – dahinter steht die Erbengemeinschaft der Kinderbuchautorin – von einer Kita in Eppelheim (Baden-Württemberg) eine Lizenzgebühr von 500 Euro pro Jahr für die Verwendung des Namens „Villa Kunterbunt“ verlangt. Die Forderung sorgte für großes Aufsehen. Auch in MV gibt es zahlreiche Kitas, die diesen Namen tragen. Etwa in Kröpelin (Landkreis Rostock): Würden die Erben bundesweit gegen Kitas vorgehen, hätte auch der Trägerverein, die Elterninitiative Villa Kunterbunt, den Namen ändern müssen.

OZ

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