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Kleiner Kater angeschossen

Brinckmansdorf Kleiner Kater angeschossen

Familie aus Brinckmansdorf in Sorge um „Watson“ / Polizei ermittelt

Brinckmansdorf. Der Schock saß tief bei Familie Klüver aus Brinckmansdorf. Kater „Watson“ kam hinkend und blutend von seinem Spaziergang zurück. „Er wurde durch einen unbekannten Täter vermutlich mit einem Luftgewehr schwer verletzt“, berichtet Andreas Klüver, der im Wohngebiet Brinckmanshöhe wohnt. Die Familie hat inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet.

„Da unser Kater, wenn er auf Freigang ist, nicht sehr lange unterwegs ist, kann der Umkreis, wo die Tat stattfand, nicht sehr groß sein“, vermutet Andreas Klüver. Obwohl in der Nachbarschaft viele Katzen leben, hat er von einem solchen Vorfall bisher noch nicht gehört. Dennoch möchte er seine Umgebung und die Nachbarn warnen. „Wir mögen uns gar nicht vorstellen, wenn der Täter erneut zuschlägt und wir nichts dagegen unternommen hätten. Wer weiß, wann und wie er es wieder versucht.“

Angesichts des Einschusses geht Klüver von einer gezielten Attacke aus. Wer etwas gegen Katzen habe, könne sie ja auch anders verscheuchen. „Wir sind mit dem zehn Monate alten Kater zum Tierarzt gefahren, und dort wurde uns gesagt, dass er angeschossen wurde.“ Das Projektil habe nur knapp die Halsschlagader verfehlt und blieb im Bauchmuskel stecken, was auf den Röntgenaufnahmen sehr gut zu sehen sei. „Der Kater ist schwer verletzt, aber eine Operation war zum Glück nicht nötig.“

Die Anzeige ist bei der Polizei angekommen bestätigt Sprecherin Dörte Lembke. „Wir ermitteln wegen Sachbeschädigung“, sagt sie. Das sei zwar für Katzenhalter oft emotional nicht nachvollziehbar, aber so sei die Gesetzeslage. Ermittelt wird auch wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz. Um dem Täter auf die Spur zu kommen, wünscht sich Dörte Lembke Hinweise aus der Nachbarschaft.

tn

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