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Kleingärtner knüpfen auf Messe Kontakte

Gartenstadt Kleingärtner knüpfen auf Messe Kontakte

Die mehr als 150 Kleingartenvereine der Hansestadt näher zusammenbringen, Neupächter anlocken und Ideen entwickeln — das waren die erklärten Ziele der ersten Rostocker ...

Gartenstadt. Die mehr als 150 Kleingartenvereine der Hansestadt näher zusammenbringen, Neupächter anlocken und Ideen entwickeln — das waren die erklärten Ziele der ersten Rostocker Gartenmesse, die am Sonnabend in der CJD Christophorusschule besucht werden konnte. „Und wir sind zufrieden. 3000 Besucher waren heute da“, resümiert Christian Seifert, Vorsitzender des Verbands der Gartenfreunde.

 

OZ-Bild

Wir sind mit der Premiere der Gartenmesse zufrieden. Es waren heute ungefähr 3000 Besucher da.“Christian Seifert, Vorsitzender Verband der Gartenfreunde

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Neben Vertretern aus 20 Kleingartenvereinen sind auch einige Partner der Gartenfreunde auf der Messepremiere zu finden. So steht beispielsweise Heiko Radmacher am Stand vom Gartenfachmarkt Grönfingers als Berater bei Fragen rund ums Grün zur Verfügung. Direkt nebenan hat sich der Klärgrubenspezialist Uni Roka positioniert, um den Kontakt zu seinen „potenziellen Kunden“ zu suchen, wie Mitarbeiterin Katja Wandt erzählt. „Da es aber etwas schwierig ist, das Thema der Klärgruben aufzugreifen, haben wir uns etwas anderes einfallen lassen, um die Leute zu uns zu locken.“ Aus Salatgurken, Limetten, Zitronen und Minze werden am Stand nämlich frische grüne Smoothies zubereitet — schon einmal eine kleine Anregung für den Sommer.

Mit ganz viel Anschauungsmaterial ist auch der Imkerverein zur Messe gekommen. „Ohne die Bienen kommen wir Gärtner schließlich nicht zurecht“, erklärt Seifert. Der Verband strebe deshalb auch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Imkern und den Kleingärtnern an. „Wer eine reiche Ernte haben will, braucht die Bienen“, bestätigt auch Imkerin Antje Leinnenweber. Auf der Messe könne der Verein Kontakt mit den Kleingärtnern knüpfen und erfahren, wo es vielleicht freie Parzellen für Bienen gebe, fügt Carsten Fischer, Vorsitzender des Imkervereins, hinzu.

Doch nicht nur das Gespräch zwischen den Gartenfreunden und ihren Partnern will der Verband fördern. „Wir müssen den demografischen Wandel berücksichtigen. Viele Altpächter müssen ihre Gärten abgeben, haben aber Angst, was mit ihrer Parzelle passiert“, berichtet Christian Seifert. In einem neuen Projekt sollen deshalb die alten und neuen Pächter zusammengeführt werden. „So können sich die Neupächter erkundigen, welche Pflanzen wo wachsen und was auf der Parzelle zu beachten ist.“ Gleichzeitig biete es die Möglichkeit, Nachfolger kennenzulernen und sich dadurch zu beruhigen, dass der jahrelang gehegte Garten in gute Hände komme.

Bei weniger als einem Prozent Leerstand könne es sich der Verband auch leisten, die Neupächter auszuwählen. Es gebe inzwischen auch wieder eine Warteliste. „Ein Garten ist in Rostock ein Privileg.

In einer Großstadt kann es schließlich nicht für jeden Bürger einen geben. Damit müssen wir klarkommen“, so der Verbandsvorsitzende.

Von nr

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