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Klimaschutz: Vereine können Zuschüsse beantragen

Stadtmitte Klimaschutz: Vereine können Zuschüsse beantragen

Energiebündnis Rostock will stärker wahrgenommen werden

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Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus (Mitte) und auch Vertreter lokaler Unternehmen sind aktiv für den Umweltschutz.

Quelle: Laura Lynn Jonuschat

Stadtmitte. „Kurze Wege für den Klimaschutz“ – das war gestern das Motto einer Veranstaltung im Kulturhistorischen Museum. Das Energiebündnis Rostock und das Deutsche Institut für Urbanistik, kurz Difu, hatten dazu eingeladen. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und aktuelle Förderprogramme für Kommunen und Vereine waren dabei zentrale Schwerpunkte der Debatte. Das Difu berät Interessierte in allen Umweltfragen. Bereits seit dem Jahr 2008 fördert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in Dörfern und Städten. „Es ist eine gute Sache, dass sich die Bundesregierung besonders stark für den Umweltschutz in den Kommunen engagiert und Ökologie weit vorn auf die Agenda setzt“, sagte Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne).

Das Besondere: Am 1. Juli wurde die Förderung ausgeweitet. Zu den wichtigsten Änderungen der Kommunalrichtlinie gehört, dass zukünftig auch finanzschwache Gemeinden in der Klimaschutzarbeit Hilfe erhalten und Sportvereine erstmals Zuschüsse für Klimaschutzinvestitionen beantragen können. Außerdem werden Bildungseinrichtungen, wie Universitäten, Schulen und Kitas, beim Austausch von Elektrogeräten in Lehrküchen unterstützt.

„Anträge auf Zuwendungen können vom 1. Juli bis 30. September beim Difu eingereicht werden“, erklärte Britta Sommer, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts. „Auch wir vom Energiebündnis Rostock möchten in Zukunft mehr im Bewusstsein der Bevölkerung wahrgenommen werden“, betonte Kerry Zander, Koordinatorin der Klimaschutzleitstelle im Amt für Umweltschutz Rostock. „Interessierte Bürger können an der Energietour durch Rostock teilnehmen. Die Tour wird von der Volkshochschule der Hansestadt begleitet. Wir stellen Mitglieder des Bündnisses vor und zeigen beispielsweise, wie eine alte Hausmülldeponie Strom erzeugt.“ Die Führungen sind kostenfrei.

• Anmeldung: www.vhs-hro.de

Laura Lynn Jonuschat

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