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Kliniken: Linke lehnt Fusion ab

Südstadt/Hansaviertel Kliniken: Linke lehnt Fusion ab

In der Politik wächst die Angst, dass das Rathaus die Südstadt-Klinik verkaufen will

Südstadt/Hansaviertel. Die Uni- Medizin in Rostock will stärker als bisher mit der Südstadt-Klinik kooperieren: Diese Nachricht hat gestern in der Stadtpolitik einigen Wirbel ausgelöst. Denn in der Bürgerschaft wächst die Sorge, dass die Zusammenarbeit nur der erste Schritt sein könnte: Seit Wochen halten sich Gerüchte, wonach es im Rathaus Überlegungen gibt, die Südstadt-Klinik zu verkaufen. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) könnte mit dem Erlös – die Rede ist von mehr als 80 Millionen Euro – auf einen Schlag sein Versprechen vom schuldenfreien Stadthaushalt einlösen.

Doch die Linken kündigen schon jetzt Widerstand an: „Grundsätzlich lehnen wir eine Privatisierung des kommunalen Südstadtklinikums ab. ,Unserem’ Rostocker Krankenhaus geht es gut, viele Patienten sind zufrieden. Das wollen wir nicht aufgeben, schon gar nicht aus finanziellen Gründen“, so Parteichefin Eva-Maria Kröger. Für die Linke stehe fest: Kooperationen ja, Fusion nein. „Rostock braucht zwei starke Einrichtungen, die zum Wohle der Patienten eng zusammenarbeiten.“ Das geplante Eltern-Kind-Zentrum in Rostock – der 60-Millionen-Euro-Bau einer neuen Kinderklinik, die Uni und Südstadt-Krankenhaus gemeinsam betreiben wollen – sei das beste Beispiel dafür.

Für Unruhe sorgt indes auch die Tatsache, dass die Rostocker Kinder-Krebsstation künftig mit der Greifswalder Onkologie kooperieren will. Ein Grund – so jedenfalls die Aussage des zuständigen Sozialministeriums in Schwerin – ist ein Mangel an Fachkräften für die kleinen Patienten. „Kleine Patienten und ihre Eltern müssen sich aber auch bisher keine Sorgen machen – die pflegerische und ärztliche Versorgung in der Kinderonkologie der Rostocker Unimedizin ist gesichert, unsere Patienten werden zu jeder Zeit gewissenhaft und professionell umsorgt“, so Annett Laban, Pflegevorstand der Uni-Medizin Rostock.

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